Veranstaltungen

Hier finden Sie Veranstaltungen, Fortbildungen, Workshops und mehr rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und frühe Kindheit in Niedersachsen. Die Angebote richten sich an Fachleute, Familien und alle interessierten Personen, die Lust haben, sich weiterzubilden und zu partizipieren.

Für die Angaben und Inhalte der Veranstaltungsangebote externer Anbieter*innen übernimmt das Aktionsbüro keine Gewähr.

Veranstaltungen des Aktionsbüros


Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
15. April 2025 -  16:00 - 17:30 Uhr, online

Mütter brauchen Netzwerke - Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät: Geburtsnachbereitung für erschöpfte Eltern

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Geburt und Mutterwerden verändern alles.
Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung – aber auch Abschiede, Unsicherheiten und tiefgreifende Veränderungen mit sich. Gesundheit, Familie, Lebensbedingungen und das eigene Selbstbild geraten oft in Bewegung. Mutterwerden ist kein einzelner Moment, sondern ein langer Weg – ein Prozess, der manchmal überfordert.

Notruf Mirjam ist ein Netzwerk für Mütter in Extremsituationen. Sie begleiten und unterstützen Mütter in finanziellen Notlagen, alleinerziehende Mütter, Frauen, die vor der schweren Entscheidung stehen, ihr Kind abzugeben sowie Mütter, die sich in einer psychischen Krise befinden und dringend Hilfe brauchen.

In der Fortbildung stellen sie die Arbeit von Notruf Mirjam vor und sprechen darüber, warum es so wichtig ist, dass Mütter nicht allein bleiben. Sie zeigen auf, wie konkrete Hilfe aussehen kann – durch Gespräche, finanzielle Unterstützung und, wenn es nötig ist, ein schützendes Dach über dem Kopf. Konkret berichten sie auch über das Good-practice-Beispiel der Online-Austauschgruppe in der Region Hannover. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.


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Weitere Veranstaltungen


02., 09., 16. und 23. Februar 2026 – 18:00 - 20:00 Uhr, online

AUStauschZEITEN für Eltern von Kindern mit gesundheitlichen Belastungen

Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. 

Für wen?

AUStauschZEITEN richtet sich an Eltern von Kindern mit gesundheitlichen Belastungen, unabhängig von einer bestimmten Diagnose und dem Alter der Kinder.

Wie?

Die vier Elterntreffen finden online statt. Für die Teilnahme benötigen Sie Laptop, Tablet oder Smartphone. Jedes Treffen wird professionell begleitet.

Was?

In einer vertrauensvollen Atmosphäre können Sie sich mit anderen Eltern austauschen, sich mit der Förderung der Stärken Ihrer Kinder auseinandersetzen, eine persönliche Stärkung erleben und mehr über passende Unterstützungsmöglichkeiten erfahren.

Wann?

Die Online-Treffen finden montags von 18:00 – 20:00 Uhr statt am:

02. Februar: Kennenlernen des Schutzfaktoren-Konzeptes

09. Februar: Blick auf die Bedürfnisse, Stärken und Ressourcen der Kinder

16. Februar: Blick auf die Bedürfnisse, Stärken und Ressourcen der Eltern

23. Februar: Blick auf das System und Unterstützungsangebote, wie das Angebot der Kinder- und Jugendreha

Die Elterntreffen werden in weiteren Durchgängen zu den selben Inhalten noch 3 mal (März, April Juni) wiederholt. Weiterführende Informationen finden sich auf der Website der Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. 

Anmeldung

05. Februar 2026 – 14:00 - 16:00 Uhr, online

Männer zwischen Religion und Tradition: Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung

PLAN INTERNATIONAL

Die Beendigung von weiblicher Genitalverstümmelung ist ein sehr wichtiges Thema. Plan International Deutschland lädt anlässlich des internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) herzlich zu einem digitalen Podiumsgespräch ein. Gemeinsam mit Aktivisten und religiösen Führungspersönlichkeiten soll diskutiert werden, wie ein konstruktiver Dialog innerhalb unterschiedlicher Gemeinschaften geführt werden kann, um Männer als entscheidende Verbündete im Kampf gegen FGM/C zu gewinnen.

Folgende Fragen sollen dabei im Fokus stehen:

  • kann das Missverständnis aufgeklärt werden, dass FGM/C keine religiöse Pflicht, sondern eine Menschenrechtsverletzung ist?
  • Welche Schlüsselrolle können religiöse Autoritäten spielen, um Familien zu bestärken und Gemeinden positiv zu beeinflussen?
  • Wie können Männer insbesondere als Väter und Gemeindemitglieder für den Schutz von Mädchen gewonnen und ein neues Verständnis von „Männlichkeit“ gefördert werden?

Es sprechen:

  • Pastor Andrew Malunga Buraje, Wundexperte, Gesundheits- und Krankenpfleger (Höxter)
  • Amadou Corrah, Koranlehrer (Bremen)
  • Franz Kapnang, FGM/C Community Experte (Berlin)
  • Bai Babou, Musiker und Aktivist (Stuttgart)
  • Edell Otieno-Okoth, Referentin Plan International (Hamburg)

Die Veranstaltung schließt mit einer offenen Fragerunde ab, die den Teilnehmer:innen die Möglichkeit gibt, die Referent:innen zu befragen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, dies Info darf sehr gern geteilt werden.

Zugangslink

13. Februar 2026 – 09:45 – 17:30 Uhr, Oldenburg

Das Mikrobiom

Hebammenverband Niedersachsen e.V.

Die Phase vor, während und direkt nach der Geburt ist ein entscheidendes Entwicklungsfenster für Neugeborene, das ihre Gesundheit und Stressverarbeitung langfristig beeinflusst.
In dieser Zeit überträgt die Mutter ihre Mitochondrien und ihr Darmmikrobiom auf das Kind, welche für den Aufbau des Immunsystems und die allgemeine Gesundheit wichtig sind. Störungen dieses Prozesses können langfristige Auswirkungen auf Stoffwechsel und Abwehrsystem haben. Gleichzeitig entwickeln sich zentrale Hirnfunktionen, die Herz, Kreislauf und Atem stabilisieren und späteres Stressmanagement ermöglichen. Stillen und Bonding unterstützen diese Prozesse gezielt und fördern die gesunde Entwicklung des Kindes. Dr. Helmut Jäger (Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe) vermittelt in diesem Seminar, wie Geburtsmodus, Bonding und Stillen die Resilienz und Gesundheit von Neugeborenen positiv beeinflussen können.

Eine Anmeldung ist über den untenliegenden Button möglich.

Anmeldung

17. Februar 2026 – 17:30 – 19:30 Uhr, Hannover/digital

Gesunde Geburt in Niedersachsen: Gute Betreuung mit Hebammen unerlässlich

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN laden herzlich ein zur Veranstaltung „Gesunde Geburt in Niedersachsen: Gute Betreuung mit Hebammen unerlässlich“.

Eine gute Geburtshilfe ist ein zentraler Bestandteil gesundheitlicher Versorgung. Hebammen begleiten Frauen kompetent und kontinuierlich durch Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett und leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag für Mutter und Kind.

Aktuelle Diskussionen rund um den neuen Hebammenhilfevertrag werfen wichtige Fragen für die Versorgung in Niedersachsen auf. Auch wenn der Vertrag auf Bundesebene verhandelt wird, sind die Auswirkungen auch in Niedersachsen deutlich spürbar.

Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wird gemeinsam mit Expert*innen aus Praxis, Verbänden und Politik die Situation der geburtshilflichen Versorgung in Niedersachsen beleuchten, Herausforderungen diskutieren und Perspektiven für eine qualitativ hochwertige, frauenzentrierte und zukunftsfeste Geburtshilfe entwickeln.

Eine Teilnahme in Präsenz oder hybrid ist möglich.


Anmeldung

19. Februar 2026 - 10:00 – 12:00 Uhr, Online

Sozialrechtliche Schwangerenberatung

Hebammenzentrale Region Hannover

Wann beginnt der Mutterschutz? Welche Rechte hat eine schwangere Arbeitnehmerin? Welche finanziellen Leistungen gibt es und wo müssen sie beantragt werden?
Die Beratung zu finanziellen Unterstützungen für Schwangere und junge Familien nimmt in der Schwangerenberatung einen immer größeren Raum ein. Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld sind komplexe Themen geworden, bei denen viele Schwangere und ihre Partner:innen den Überblick verlieren. Alexandros Pavlidis-Nasogga von der pro familia Beratungsstelle Hannover informiert in dieser Veranstaltung über wichtige Elemente der sozialrechtlichen Schwangerenberatung.

Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung bis zum 05.02.2026 unter hebammenzentrale@region-hannover.de oder zu den telefonischen Sprechzeiten wird gebeten.

Anmeldung

04. März 2026 - 09:45 – 17:30 Uhr, online

Neugeborenenikterus

Hebammenverband Niedersachsen e.V.

Ein erhöhter Bilirubinspiegel im Serum tritt physiologisch bei allen Kindern in den ersten Lebenstagen auf. Bei 60 bis 70 % aller gesunden und reifen Neugeborenen steigt der Wert so weit an, dass eine Gelbfärbung der Haut sichtbar wird.
In diesem Seminar, geleitet durch Christiane Borchard (Hebamme und Dipl. Pflegewirtin.), geht es um den sicheren Umgang mit ikterischen Kindern im häuslichen Wochenbett. Durch die frühe Entlassung von Mutter und Kind sind freiberufliche Hebammen zunehmend gefordert, Neugeborene mit Ikterus korrekt einzuschätzen und rechtzeitig zur Diagnostik und Therapie weiterzuleiten. Die Teilnehmerinnen erhalten eine Auffrischung und Vertiefung von Grundlagenwissen zum Neugeborenenikterus, einschließlich Pathophysiologie, Risikofaktoren, möglichen Grunderkrankungen, Diagnostik und Risikoeinschätzung in der häuslichen Betreuung. Zudem werden Handlungsempfehlungen aus nationalen und internationalen Leitlinien vermittelt sowie Still- und Ernährungsmanagement, Aufklärung der Eltern und sichere Dokumentation behandelt. Das Seminar kombiniert Vortrag, Fallbeispiele, Diskussion und bietet einen  Austausch unter Hebammen.



Anmeldung

11. März, 10. April & 06. Mai 2026 – 09:00 – 12:15 Uhr, online

Praxisanleitung Basics - Kommunikation

Hebammenverband Niedersachsen e.V.

Kontakt aufnehmen, Fachinhalte erklären oder erfragen, Absprachen treffen, in neue Tätigkeitsfelder einweisen: immer braucht es funktionierende Kommunikation zwischen PA und Studentin, zwischen Studentin und Frauen und Familien. Kommunikation ist nicht alles, aber Grundlage für vieles während des Praxiseinsatzes! Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an Praxisanleiter:innen und vermittelt zentrale Aspekte gelingender Kommunikation im Praxiseinsatz mit Student:innen und Familien. In drei aufeinanderfolgenden Modulen lernen die Teilnehmenden, Gesprächsprozesse bewusst zu steuern, typische Kommunikationsfallen zu erkennen und zu vermeiden sowie Informationen klar zu vermitteln. Tag 1 behandelt die Grundlagen der Kommunikation im Alltag der Praxisanleitung, Tag 2 widmet sich konstruktivem Feedback, sowohl Lob als auch Kritik, und Tag 3 fokussiert die Planung und Durchführung von Erst-, Mittel- und Endgesprächen. Praxisnahe Workshops, Übungen und Austausch ermöglichen direkte Umsetzung und vertiefte Einblicke in effektive Gesprächsführung.


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12. März 2026 – 09:30 – 12:00 Uhr, online

Fokusheft Ernährungsarmut:

Armutssensibilität als Grundhaltung – Sprache und Praxis bewusst gestalten

Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft (ZEHN) - Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Armut und auch Ernährungsarmut ist in Deutschland vielfach unsichtbar – und doch allgegenwärtig.

In ihren Projektaktivitäten, Veranstaltungen oder im ehrenamtlichen Engagement sprechen Fachkräfte, Multiplikator:innen und Ehrenamtliche oft Menschen an, deren Lebenslagen sie nicht kennen. Gleichzeitig stellen sie fest, dass es zum Teil schwer ist, die gewünschte Zielgruppe zu erreichen. Umso entscheidender ist es, dass unsere Sprache und unser Handeln nicht unbeabsichtigt ausgrenzen, beschämen oder Barrieren verstärken und dass Aktivitäten so konzipiert werden, dass es leichtfällt, die Angebote anzunehmen.

  • Was ist Armutssensibilität?
  • Wie gelingt sie in Sprache und Praxis?
  • Wie wird aus Wissen über Armutssensibilität Haltung und Handeln?

 Armutssensibilität ist kein Zusatz, sondern ein grundlegender Bestandteil professionellen Handelns.

Sie fordert dazu auf, gewohnte Kommunikationsmuster zu hinterfragen, Strukturen kritisch zu betrachten und Sprache und Praxis immer wieder selbst zu überprüfen.

Diese Veranstaltung lädt Fachinstitutionen, Multiplikator:innen und Ehrenamtliche ein, Armutssensibilität zu verstehen, die eigene Haltung zu reflektieren und Impulse mitzunehmen, Gelerntes in gelebte Handlung und Strukturen zu verankern.

Das erwartet Sie in der Veranstaltung:

  • Das ZEHN stellt aktuelle Handlungsempfehlungen gegen Ernährungsarmut vor – veröffentlicht als Fokusheft des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Dezember 2025.
  • Claire Horst, MitWirkung – Perspektiven für Familien, erklärt, was Armutssensibilität ist und welche Rolle Wissen, Haltung und Handeln dabei spielen.
  • René Beck zeigt, wie die Stadt Barsinghausen im Rahmen der Präventionsketten Niedersachsen eine armutspräventive Haltung auf kommunaler Ebene verankert.

 Die Anmeldung wird bis zum 11. März 2026 erbeten.

Anmeldung
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung

19. März 2026 – 19:00 – 21:30 Uhr, Rampe, Gerhardtstraße 3, Hannover

Du lachst ja gar nicht mehr - Wie Rassismus krank macht

Projekt „Rassismus macht krank“ 

Lesung mit anschließender Diskussion mit Mahssa Behdjatpour

Die Buchautorin wuchs in Hannover auf und erlebte im Kindergarten, in der Schule sowie im Studium Rassismus. Ihre Erlebnisse hat sie als autoethnografischen Bericht in Buchform verarbeitet. Sie reflektiert ihre eigenen Erfahrungen als säkular geprägte Person in Deutschland mit iranischer Herkunft und untersucht, wie soziale Ausgrenzung die Identitätsbildung und das Wohlergehen beeinflusst. Mehr Infos auf https://rassismus-macht-krank.de/ .

Eintritt frei

24. & 25. März 2026 - 9:00 - 12:30 Uhr, online

Webinar: Update Wochenbett

Staude Akademie

In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen an die Wochenbettbetreuung durch Hebammen erheblich verändert. In diesem Webinar beleuchtet Daniela Erdmann (Hebamme, zentrale Praxisanleiterin für AngHeWi an der Universität Köln sowie Referentin und freie Dozentin für Hebammenversorgung und Digitalisierung) die aktuellen inhaltlichen und strukturellen Anforderungen und zeigt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse und Studien relevant sind. Sie erfahren, wie physiologische Prozesse gezielt unterstützt werden können und wie das Konzept des Empowerments in der Betreuung umgesetzt werden kann. Anhand praxisnaher Fallarbeiten erarbeiten Sie, wie Diagnose- und Therapieansätze auf Basis von Leitlinien, Evidenzen und Ihrer eigenen Erfahrung sinnvoll in der Wochenbettbetreuung angewendet werden.
Eine Anmeldung ist über den untenliegenden Button möglich.

Anmeldung

25. + 26. März 2026 - 09:00 – 12:30 Uhr, online

Webinar: Frühkindliche Regenerationsstörung

Staude Akademie

Frühkindliche Regulationsstörungen betreffen rund jedes fünfte Kind und stellen insbesondere durch anhaltendes, schwer zu beruhigendes Schreien eine große Belastung für Familien dar. Hebammen begegnen diesen Herausforderungen in der Wochenbettbetreuung häufig und nehmen dabei eine zentrale unterstützende Rolle ein.

In diesem Webinar vermittelt die Ärztin Dr. med. Daniela Dotzauer fundierte Kenntnisse zur Säuglingsentwicklung sowie zu dem Zusammenspiel von Schlaf-, Fütter- und Verhaltensauffälligkeiten, die sich oftmals gegenseitig beeinflussen. Ziel ist es, Hebammen darin zu stärken, Eltern fachlich fundiert zu begleiten, Krisensituationen besser einzuordnen und Phasen von Unruhe verständlich zu machen, um langfristigen Belastungen der Eltern-Kind-Beziehung vorzubeugen.


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26.- 28. März 2026 - Halle (Saale)

54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Frauen. Körper. Seele. Psychosomatische Perspektiven im Wandel

Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. lädt ein nach Halle zur 54. Tagung zum Thema Frauen. Körper. Seele. Psychosomatische Perspektiven im Wandel. 

Ein reines Präsenzprogramm mit einem Mix aus Vorträgen, Workshops , Seminaren und Foren  bietet eine  Vielfalt von Angeboten und  soll auch unterstreichen, dass die psychosomatische Haltung die Kunst des Perspektivenwechsels beinhaltet. Mit dem holistischen Fokus "Frauengesundheit" sollen genrationsübergreifend viele Berufsgruppen angesprochen werden. Das vollständige Programm kann auf der Website eingesehen werden.

Anmeldung

14. April 2026 – 09:00 – 16:30 Uhr, online

Die Abrechnung optimieren - mit dem neuem Hebammenhilfevertrag ab 1.11.2025

Hebammenzentrale Region Hannover

In dieser Fortbildung informiert Sven Haas umfassend über die aktuelle Abrechnung von Hebammenleistungen. Im Fokus stehen die Neuerungen des Hebammenhilfevertrages, darunter geänderte Vergütungen, der Umgang mit Kürzungen sowie Unterschiede in der Abrechnung zwischen gesetzlich und privat Versicherten. Darüber hinaus werden grundlegende Abrechnungsthemen behandelt, wie die Anzahl möglicher Besuche, abrechenbare Leistungen, notwendige Anordnungen und Begründungen, Wegegeldregelungen sowie Besonderheiten im Belegsystem. Auch privatärztliche Gebühren, Fristen und Zusatzverträge werden erläutert. Die Fortbildung ist unabhängig vom verwendeten Abrechnungsprogramm oder Dienstleister und bietet ausreichend Raum für individuelle Fragen.

Die Veanstaltung wird von der Hebammenzentrale Region Hannover durchgeführt. Eine Anmeldung erfolgt per Mail oder telefonisch.


Anmeldung

16. April 2026 - 09:00 – 12:30 Uhr, online

Webinar: Ihr (Wieder-)Einstieg in die freiberufliche Wochenbettbetreuung

Staude Akademie

Dieses Webinar richtet sich an Hebammen, die ihren (Wieder-)Einstieg in die freiberufliche Tätigkeit planen. Es vermittelt einen praxisnahen Überblick über die fachlichen, organisatorischen und rechtlichen Aspekte der freiberuflichen Wochenbettbetreuung. Sie erfahren, welche Schritte für Anmeldung, Abrechnung und digitale Dokumentation notwendig sind, erhalten Einblicke in verschiedene Arbeitsmodelle und lernen, wie Sie betriebswirtschaftliche Grundlagen, Businessplanung und realistische Kalkulationen erfolgreich umsetzen. Die erfahrene Hebamme, QM-Auditorin und Praxisanleiterin Daniela Erdmann begleitet Sie dabei und bietet zudem Raum für kollegialen Austausch.



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29. April 2026 – 09:00 – 14:45 Uhr, Aurich

Stress? Nein Danke ! Resilienz für Hebammen

Hebammenverband Niedersachsen e.V.

Als Hebamme ist man zahlreichen Belastungen ausgesetzt und man fühlt sich manchmal erschöpft? Schenke dir einen Tag für dich und erforsche in der Gruppe, wie du deine innere Stärke fördern, konstruktiv mit Stress umgehen und langfristig gesund, motiviert und freudvoll bleiben kannst.

Im Seminar lernst du, deine persönlichen Stressmuster zu erkennen, übst den konstruktiven Umgang mit Belastungen und stärkst deine Widerstandskraft durch praxisnahe Übungen. Zudem bietet der Austausch mit Kolleginnen Inspiration für eine gelingende Selbstfürsorge und konkrete Schritte für mehr Leichtigkeit im Berufsalltag.

Seminarinhalte:

  • Individuelle Stressmuster erkennen
  • Konstruktiver Umgang mit Stress
  • Praktische Selbstfürsorge
  • Konkrete Schritte für mehr Leichtigkeit


Hinweis: Das Seminar findet in Aurich statt!

Anmeldung

21. Mai 2026 – 09:00 – 11:00 Uhr, Hannover

Die Vorstellung einer Berufsgruppe "Mütterpfleger:innen" im Kontext rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und erstes Lebensjahr

Hebammenzentrale Region Hannover

Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Arbeit von Mütterpfleger*innen und ihre Rolle im Kontext von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und dem ersten Lebensjahr. Thematisiert werden Ablauf und Inhalte einer Betreuung, Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Hebammen sowie Fragen der Finanzierung. Anhand praktischer Einblicke berichten zwei in der Region Hannover tätige Mütterpflegerinnen aus ihrem Berufsalltag und stellen die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für Familien vor. Die Fortbildung richtet sich an Interessierte, die mehr über das Berufsbild und die ergänzende Zusammenarbeit erfahren möchten. Eine Anmeldung ist bis zum 14.05.2026 bei der Hebammenzentrale per Mail oder telefonisch möglich.


Anmeldung

28. Mai & 24. September 2026 – 09:00 – 12:15 Uhr, online

Klimawandel und Gesundheit

Hebammenverband Niedersachsen e.V.

Auch die Gesundheit der Menschen ist auf vielfältige Weise durch den Klimawandel stark beeinflusst, sei es durch Hitzestress, Luftverschmutzung oder die Summierung von Infektionskrankheiten. Besonders Schwangere sind gefährdet, da extreme Temperaturen Kreislaufprobleme, Frühgeburten und Fehlgeburten begünstigen können.

Dieses Seminar des HVN widmet sich dem Thema und vermittelt Hebammen umfassendes Wissen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Schwangere, Mütter und Kinder sowie praxisnahe Handlungsoptionen. Es beleuchtet, wie Hitzestress, Luftverschmutzung, Infektionsrisiken und Naturkatastrophen die Gesundheit von Schwangeren und die Entwicklung von Kindern beeinflussen können. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in präventive Maßnahmen, lernen, Familien über Hitzeschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und gesunde Ernährung aufzuklären, und erfahren, wie sie durch Beratung, Netzwerkarbeit und politische Beteiligung die gesundheitlichen Risiken für Kinder und Familien reduzieren können.


Anmeldung

19. September 2026 – Berlin

Symposium des Interdisziplinären Forums der Deutschen Gesellschaft für

Psychosomtische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)

Gynäkologie trift Pädiatrie

Deutsche Gesellschft für Psychososmatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Das interdisziplinäre Forum der Deutschen Gesellschaft  für Psychosomatische Frauenheilkunde und

Geburtshilfe stellt bei der diesjährigen Fachtagung die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, verschiedene Berufsgruppen aus den Bereichen Gynäkologie, Pädiatrie, Psychotherapie und Physiotherapie zu vernetzen,

Wissen auszutauschen und neue Perspekiven zu gewinnen. Diskutiert werden sollen aktuelle Themen wie die Anorexia nervosa, endokrinologische Fragestellungen und psychosomatische Ansätze, und deren Auswirkungen auf die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

Im Zentrum des Symposiums steht die Netzwerkarbeit: Welche Kooperationen zwischen Gynäkolog:innen, Kinderärzt:innen und Psychotherapeut:innen stärken die Versorgung von Mädchen und jungen Frauen? Braucht es eine persönliche, professionsspezifische und interdisziplinäre Perspektive, um die Kinder und Jugendlichen zu verstehen?

Auch sexualisierte Gewalt im Netz ist ein wachsendes Problem, das dringende Aufmerksamkeit erfordert. Daher soll eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Grooming erfolgen und die komplexen Rollen von Minderjährigen sowohl als Betroffene als auch als Täter beleuchtet werden. Ein weiterer Themenschwerpunkt soll darauf liegen, welche Auswirkungen die durch künstlichen Intelligenz (KI) und  Beauty-Filter geschaffenen unrealistischen Schönheitsideale auf  Jugendlichen haben.

Spannende Seminare und Workshops sollen neue Impulse und Denkanstöße  geben und laden

zum Mitmachen ein.

Anmeldung

23. September 2026 – online

Seminarreihe Kleine Psychosomatik in der gynäkologischen Praxis

Teil 3 - Kinderwunsch / Aborte

Deutsche Gesellschft für Psychososmatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe

„Unglücklich schwanger und unglücklich nichtschwanger“: Es gehört in einer gynäkologischen Praxis

zum Alltag: Paare, die schwanger werden möchten, es aber nicht klappt und ungeplant Schwangere, die sich zur Beendigung entscheiden. Gewünschte Schwangerschaften verlaufen unglücklich mit einem Abort oder einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik.

Viele der Betroffenen sind durch diese Situationen psychisch belastet. Wie können wir helfen, in diesen

Situationen selbstbestimmte Wege zu gehen und gute Entscheidungen für sich zu treffen? In diesem Seminar spannen wir einen Bogen zwischen Reproduktionsmedizin und den unterschiedlichen Methoden der Schwangerschaftsbeendigung.

Anmeldung

23. September 2026 – Hanns-Lilje-Haus Hannover

Reproduktive Gesundheit und (unerfüllter) Kinderwunsch bei Männern

Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum

Tagung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung e.V. , weiterführende Informationen werden  zu einem späteren Zeitpunkt auf der Seite der Evangelischen Akademie Loccum bereitstehen.

Anmeldung

25. November 2026 – Hanns-Lilje-Haus Hannover

Ethische Fragen der materno-fetalen Chirurgie

Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum

Tagung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Ethische Fragen am Lebensanfang“ in der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), weiterführende Informationen werden  zu einem späteren Zeitpunkt auf der Seite der Evangelischen Akademie Loccum bereitstehen.

Anmeldung

Dokumentation


Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
26. November 2025 -  16:30 - 18:00 Uhr, online

Gewalt und System: Begriffe, empirische Befunde und gesellschaftliche Kontexte von Gewalt in der Geburtshilfe

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Seit etwa 10 Jahren wird – angestoßen durch die Graswurzelbewegung „Roses Revolution“ – mit stetig wachsender Aufmerksamkeit das Phänomen Gewalt in der Geburtshilfe diskutiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vermeidung und Bekämpfung von Respektlosigkeit und Missbrauch in der Geburtshilfe seit 2014 auf ihre Agenda gesetzt, und auch die UN-Generalversammlung und der Europarat verurteilen Gewalt in der Geburtshilfe als massive, weltweit vorkommende und systemisch eingelagerte Formen von Menschenrechtsverletzungen, als Form von Gewalt gegen Frauen sowie als Ausdruck geschlechtsspezifischer Diskriminierung.

Zugleich weisen empirische Befunde darauf hin, dass Gewalt gegen Gebärende häufig eingelagert ist in institutionelle Settings und Arbeitsplatzkulturen, die insgesamt von Abwertung, Angst, starren Hierarchien und von dem Erlernen und der Weitergabe von Gewalt auch zwischen Geburtshelfer:innen geprägt sind.

In der Veranstaltung werden einführend Begriffe, Konzepte und empirische Befunde zur Entstehung und zum Vorkommen von Gewalt in der Geburtshilfe dargelegt. Dr.in Tina Jung vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen zeigt auf, wie Gewalt in der Geburtshilfe in sozialen Bewegungen, internationalen Organisationen und in der Fachöffentlichkeit in Deutschland verhandelt wird und Eingang in Policy-Dokumente und Rechtsnormen gefunden hat. Weiter wird ein Blick auf die institutionellen und politischen Rahmenbedingungen von Gewalt in der Geburtshilfe geworfen und im Kontext mit der Ökonomisierung des Gesundheitssystems diskutiert. Grundlage sind u.a. eigene Forschungsergebnisse, die im Rahmen des vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Forschungsprojekts „Gewalt gegen Frauen während der Geburt in geburtshilflichen Einrichtungen (GFGE). Begriff, Ursachen, Entstehungszusammenhänge“ entstanden sind.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
01. Oktober 2025 - 13:00 - 16:10 Uhr, online

Ankommen heißt auch: Gesund bleiben

Gesundheitsschutz für geflüchtete Frauen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Geflüchtete Frauen stehen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt vor vielfältigen Herausforderungen: rechtlichen Hürden, eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung wie  zum Beispiel im Zusammenhang mit FGM/C, sowie sprachlichen und kulturellen Barrieren.

In der Veranstaltung wird aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchtet, wie eine Gesundheitsversorgung für geflüchtete Frauen niedrigschwellig, rechtlich fundiert und kultursensibel gestaltet werden kann.

Den Auftakt der Fachvorträge gestaltet Claire Deery, Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Asylrecht und Vorstandsvorsitzende des Niedersächsischen Flüchtlingsrates, mit einem Beitrag zum Thema „Gesundheit schützen – Rechte stärken: rechtliche Perspektiven auf gesundheitliche Versorgung in der Schwangerschaft unter Berücksichtigung von FGM/C“. Im Anschluss gibt Henriette Wolff von der Hebammenzentrale Braunschweig einen praktischen Einblick in „Niedrigschwellige Versorgung geflüchteter Schwangerer – Gute Praxis im Fokus“. Den dritten Fachvortrag hält Nana Ngantcha, Geschäftsführerin von Baobab – zusammensein e. V., zum Thema „FGM/C im Beratungskontext: Orientierung in psychosozialen, medizinischen und kulturellen Themenfeldern“.

Abschließend bietet eine virtuelle Austausch- und Vernetzungsrunde die Möglichkeit zum fachlichen Dialog.


Triggerwarnung: Es werden Themen behandelt, die körperliche und seelische Gewalt beinhalten können.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
11. Juni 2025 -  15:30 - 18:30 Uhr, online

Interdisziplinärer Fachtag Schwangerenvorsorge - gemeinsam für eine frauzentrierte Versorgung

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen, Hebammenverband Niedersachsen e. V., Berufsverband der Frauenärzte e. V.

Um Schwangeren eine an ihren Bedürfnissen orientierte, gut erreichbare und vielfältige Vorsorge durch alle dafür in Frage kommenden Berufsgruppen zu ermöglichen, ist nicht nur ein ausreichendes Angebot, sondern auch eine reibungslose Zusammenarbeit von Hebammen und Frauenärzt:innen notwendig. Dabei sollten die Bedürfnisse und Rechte der Schwangeren sowie die gute Qualität der Betreuung im Mittelpunkt stehen. Neben fachlicher Kompetenz tragen aber auch ein respektvoller Umgang, Wertschätzung, gute Kommunikation, eine gemeinsame Haltung und Ziele, Sympathie sowie gegenseitiges Vertrauen zur Zufriedenheit der werdenden Eltern und aller beteiligten Fachpersonen bei. Der Fachtag rückt innovative und evidenzbasierte Betreuungskonzepte in den Fokus.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
21. Mai 2025 -  16:30 - 18:00 Uhr, online

Das nachgeburtliche Gespräch - Eltern stärken und Geburtserfahrungen besprechen

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiges, lebensveränderndes Ereignis. Für viele Eltern ist es einer der schönsten Momente ihres Lebens. Gleichzeitig erleben etwa 20 Prozent der Frauen die Geburt als traumatisch. Solche Erfahrungen können tiefgreifende Spuren hinterlassen und in manchen Fällen sogar zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen.

Ein professionell begleitetes Geburtsnachgespräch, zum Beispiel mit der betreuenden Hebamme, bietet Eltern die Möglichkeit, ihre Geburtserlebnisse zu verarbeiten, offene Fragen zu klären und Emotionen wie Angst, Trauer, Scham oder Schuld aufzuarbeiten. Es schafft Raum für Verständnis, indem es Fragen zu den Abläufen und medizinischen Eingriffen erläutert, unerfüllte Erwartungen anspricht und hilft, die eigene Geburtsgeschichte zu rekonstruieren.

Die Fortbildung richtet sich an Fachpersonen der geburtshilflichen Versorgung  und vermittelt Kompetenzen zur Durchführung am Beispiel der Einführung des nachgeburtlichen Gespräches in der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem.

Dokumentation
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
19. März 2025 -  16:30 - 18:00 Uhr, online

Pränatale Begleitung von Eltern, die ein schwerstkrankes Kind erwarten

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Die pränatale Begleitung von Eltern, die ein Kind mit lebensbegrenzender Erkrankung erwarten, beginnt unmittelbar nach der Diagnose im Rahmen der pränatalen Diagnostik. Sie orientiert sich an einem multiprofessionellen Ansatz. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Begleitung der Eltern während der Schwangerschaft, nach der Geburt und darüber hinaus: Betroffenen Familien werden beispielsweise verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Diagnose wird ihnen verständlich erklärt, mögliche Therapieansätze werden gemeinsam betrachtet und auch die Vorbereitung auf den Abschied vom Kind wird begleitet.

„Löwenherz“ bietet betroffenen Familien eine kontinuierliche Begleitung – von der Diagnosestellung in der Schwangerschaft über die Geburt bis zur Zeit nach dem Tod des Kindes. Die Erfahrungen aus diesem Projekt fließen in die Fortbildung ein und bieten wertvolle Einblicke für betroffene Familien sowie Fachkräfte aus den Bereichen Geburtshilfe, psychosoziale Beratung und Palliativversorgung.

Dokumentation
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
01. Oktober 2024 16:30 , digital
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Ein Hebammenkreißsaal ergänzt das geburtshilfliche klinische Angebot und eignet sich für Kliniken jeder Versorgungsstufe, von kleinen Geburtenstationen bis hin zu Kliniken der Maximalversorgung. Ein „Ja“ zum Hebammenkreißsaal bedeutet laut dem Deutschen Hebammenverband kein „Nein“ zur Ärztin/zum Arzt oder zum interprofessionellen Kreißsaal.

Die in Kooperation mit dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. (HVN), dem Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen und Mother Hood e. V. geplante Veranstaltung ist der Auftakt einer Fortbildungsreihe und betrachtet das Thema zunächst aus der politischen Perspektive. Im Februar 2025 wird der HVN in einer Folgeveranstaltung einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Über das kommende Jahr sind zudem ergänzende Workshops geplant. Ziel ist die Motivation und die Befähigung der geburtshilflichen Abteilungen zur flächendeckenden Implementierung von Hebammenkreißsälen in Niedersachsen zu steigern.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
10. September 2024 - 09:30 - 14:00 Uhr, digital

Gemeinsam stark - Eltern werden in herausfordernden Lebenslagen

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Ein Kind zu bekommen, ist für Eltern ein lebensveränderndes und emotionales Erlebnis. Neben Freude und Glück über ein neues Familienmitglied stellen sich auch neue Herausforderungen. 

Verschiedene Lebenslagen können diese verstärken und bis zur Überforderung führen. So belasten beispielsweise finanzielle und Zukunftsängste in Armut lebende Eltern und eine soziale Benachteiligung wirkt sich negativ auf die so wichtigen sozialen Unterstützungsstrukturen aus. 

Um Angebote des Hilfe- und Gesundheitssystems in Anspruch zu nehmen, sind niedrigschwellige Zugänge entscheidend, damit auch Eltern mit niedriger Gesundheitskompetenz, beispielsweise bei niedrigem Bildungsstatus oder Unkenntnis über das deutsche System als Geflüchtete, diese annehmen können. Für Eltern mit vielschichtigen Bedarfen zum Beispiel im Fall einer Behinderung oder bei Wohnungs-beziehungsweise Obdachlosigkeit ist es genau so wichtig, dass die interprofessionelle Zusammenarbeit gelingt und die Systeme Hand in Hand arbeiten.

In Kooperation mit den Frühen Hilfen Niedersachsen nimmt die Veranstaltung schwierige Lebenslagen beim Elternwerden in den Blick, liefert fachliche Impulse und Praxisbeispiele. Sie vernetzt alle beteiligten Akteure, damit in dieser vulnerablen Zeit auch für belastete Bevölkerungsgruppen Hilfe und Unterstützung gesichert und verbessert wird. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Gemeinsam Perspektiven gestalten!

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
05. Juni 2024 - digital via Zoom

Eltern werden in Zeiten von Knappheit und Krise – (ethische) Konflikte und mögliche Lösungsstrategien

(Werdende) Eltern stehen heute mehr denn je vor einer Vielzahl von herausfordernden Entscheidungen und Lebensbedingungen. Dabei sind sie konfrontiert mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen und finden gleichzeitig wenig unterstützende Rahmenbedingungen vor. Sie treffen unvorbereitet auf ein kaum überschaubares Angebot von pränataldiagnostischen Maßnahmen und ein immer dünner werdendes Netz von stark ausgelasteten geburtshilflichen Abteilungen. Sie erleben hilflos die knappen Ressourcen in der Wochenbettbetreuung und wenn sie trotz des vermeintlich ausgezeichneten Betreuungssystems in Deutschland ein Kind mit besonderen Entwicklungsverläufen ins Leben begleiten, stoßen sie bestenfalls auf gesellschaftliche Hilflosigkeit oder sehen sich mit Vorwürfen konfrontiert.

All das stellt Eltern rund um die eigentlich so magische und hoffnungsvolle Zeit um die Geburt vor (ethische) Dilemmata. Oft ist es für sie unmöglich, zu erkennen, welche (medizinischen) Interventionen in der geburtshilflichen Versorgung nötig und sinnvoll sind. Eine wachsende Anzahl von Eltern findet keine erreichbare und vom Umfang her angemessene Betreuung durch Hebammen, Frauen- und Kinderärzt:innen und vielfach wird auch ihr Wunsch nach Selbstbestimmung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gehört.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir einige dieser aktuellen (ethischen) Herausforderungen in den Blick nehmen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Gesundheitsfachkräfte rund um den Bereich Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und frühe Kindheit sowie an (werdende) Eltern und alle Interessierten. Wir laden herzlich ein zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen zu möglichen Lösungsansätzen und freuen uns auf eine lebhafte interdisziplinäre Diskussion.


Im Nachklang der tollen Veranstaltung wurde ein Themenheft mit den vielfältigen Ideen und Lösungsansätze des inspirierenden Tages verfasst.
Themenheft
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
15. Mai 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format

Klimawandel und Hitzewellen - eine neue Gesundheitsgefährdung

Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit der Hebammenzentrale der Region Hannover

Hitze stellt laut des sechsten Sachstandberichts des Weltklimarates (2021) in Europa und Deutschland das größte Gesundheitsrisiko aufgrund des Klimawandels für die Gesundheit der Menschen in unseren Breiten dar. Besonders gefährdet sind dabei unter anderem Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Hohe Temperaturen und schlechte Luftqualität fördern Frühgeburten, Fehlbildungen sowie das Risiko von Schwangeren, eine Präeklampsie zu erleiden. Basierend auf den Ergebnissen eines kooperativen Projektes der Hochschule Hannover und der Region Hannover wird dargestellt, wie Fachpersonal für diese Thematik sensibilisiert werden kann.

Die Veranstaltung gibt einen Überblick zu Beratungsinhalten, die dazu geeignet sind, (werdende) Familien umfassend zu informieren, ohne Angst zu schüren und Wege aufzuzeigen, wie Schwangere und junge Familien sich auf Hitzeperioden vorbereiten können.

Dokumentation für TN
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
27. März 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format

Leere Wiege - Professionelle Begleitung früh verwaister Eltern

Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit Leere Wiege Hannover e.V.

Der Tod eines Kindes, ob schon ganz früh durch eine Fehlgeburt, einen induzierten Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation oder um den errechneten Geburtstermin herum, ist immer eine Herausforderung in der (Klinik)-Routine. Eltern und deren Angehörige befinden sich in einer

Ausnahmesituation, in der sie ganz besonders auf eine bedürfnisgerechte, professionelle Betreuung durch

Hebammen, Ärzt:innen und Pflegepersonal angewiesen sind.

Die Veranstaltung soll Wege aufzeigen, betroffene Familien in dieser herausfordernden Situation angemessen zu unterstützen und einen sichereren Umgang mit ihnen ermöglichen.

Dokumentation für TN
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
29. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format

Folgen von Gewalt im 1. Lebensjahr - Forschungsergebnisse zum Schütteltrauma und präventive Ansätze

Teil 2 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen

Diese Veranstaltung gibt Einblicke in Forschung, Praxis, Ursachen und Folgen eines Schütteltraumas sowie Beispiele präventiver Ansätze.

Über 30 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich seit 2017 dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" angeschlossen und unterstützen die Verbreitung von Medien an möglichst viele (werdende) Eltern. Das Bündnis vereint zudem regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen das Schütteltrauma. Neben der Gründung des Bündnisses hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) auch eine repräsentative Befragung zum Babyschreien und Schütteltrauma in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse sowie die Aufklärungsmaterialien stellt das NZFH vor.

Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
22. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format

Geburtshilfliche Gewalt in Niedersachsen - (k)ein Problem?

Teil 1 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen

Woran kann es liegen, wenn Mütter, Väter oder Babys auch nach vielen Wochen nicht in den Schlaf finden, wenn nach und nach Ängste und Antriebslosigkeit die Lebensqualität derart einschränken, dass eine Familie kaum noch das Haus verlassen kann, die Paarbeziehung als Belastung empfunden wird und warum weint die Frau immer, sobald jemand von Geburt spricht? Gewalt unter der Geburt kann massive Folgen für die psychische Gesundheit einer Familie haben, wenn es zu einer Traumatisierung gekommen ist.

Doch nicht nur Gebärende, Kinder und Väter können durch Gewalt unter der Geburt eine Traumatisierung erleiden, auch Hebammen, ÄrztInnen und Studierende können darunter leiden. Der Vortrag soll diejenigen unterstützen, die professionell hinhören und die an fachliche Hilfen weitervermitteln, wenn es zu Traumatisierungen durch Gewalt unter der Geburt gekommen ist und er soll einen Beitrag dazu leisten, gewaltfreie Räume für Gebärende zu erhalten oder zu schaffen.

Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
4. Oktober 2023 16:30 - 18:00 Uhr - digital

Mehrlinge in der Geburtshilfe

Der Start macht den Unterschied – warum besondere Geburtsvorbereitung wichtig ist

Mehrlingsschwangerschaften stellen die begleitenden geburtshilflichen Teams vor besondere Herausforderungen. Um die werdenden Eltern optimal auf die Geburt und das Leben mit mindestens zwei Neugeborenen vorzubereiten, die Rate vermeidbarer Kaiserschnitte zu senken, Ängste zu nehmen und mit gefährlichen Halbwahrheiten aufzuräumen, bedarf es von Beginn an einer besonderen, interdisziplinären Begleitung . Das bundesweit tätige Kompetenzzentrum extrakind hat gemeinsam mit den Universitäts- und Lehrkliniken Hannover, München, Frankfurt, Essen und Coesfeld allein im vergangenen Jahr fast 500 werdende Mehrlingsfamilien auf ihrem Weg in das wohl größte Abenteuer ihres Lebens begleitet und ermöglicht in dieser Veranstaltung einen wichtigen Perspektivwechsel.

Bauch einer Schwangeren
21. Juni 2023

Fachtagung "Gesundheit rund um die Geburt"

Best-Practice-Beispiele für Niedersachsen

In Anlehnung an das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ soll ein Aktionsplan aufgelegt werden, der die geburtshilfliche Versorgung in Niedersachsen sicherstellen und den Hebammenberuf stärken soll. Es ist wichtig, dem Fachkräftemangel in den Berufsgruppen der Hebammen, Frauen- und Kinderärztinnen und -ärzte entgegenzuwirken.

Alternative und innovative Konzepte können dazu beitragen, die geburtshilfliche Betreuungsqualität und -vielfalt zu verbessern und die Arbeitszufriedenheit in allen mit der professionellen Betreuung von (werdenden) Eltern eingebundenen Berufsgruppen zu erhöhen. Ziel der Veranstaltung ist es, Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und erstes Lebensjahr zu betrachten und über die Umsetzungsmöglichkeiten in Niedersachsen zu diskutieren – nachmachen und abschauen ist hier ausdrücklich erwünscht. Ein abschließender Blick auf die Lebenswelten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt wird die Veranstaltung abrunden.

Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte der gesundheitlichen Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt sowie (werdenden) Eltern und alle Interessierten. Wir freuen uns auf eine interaktive und diskussionsfreudige Veranstaltung.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
08. März 2023

Hebammenversorgung regional organisieren - Analog und digital

Vorstellung der digitalen Angebote HEDI und ammely sowie der Hebammenzentrale Hannover

Die Plattform HEDI verspricht digitale Unterstützung rund um die Schwangerschaft. Auch ammely ist eine Plattform, die die digitale Vermittlung von Hebammenhilfe im Angebot hat. Daneben gibt es in vielen Städten und Landkreisen Hebammenzentralen, deren Mitarbeiter*innen Eltern bei der Hebammensuche unterstützen.

Umgekippte Bierflasche auf einem Tisch die mit den Trinkresten einen Fötus zeichnet
15. Februar 2023

Die fetale Alkoholspektrum-Störung (FASD)

Entstehung, Diagnostik, Häufigkeit, Symptome und Therapieansätze

Alkoholkonsum während der Schwangerschaft führt zu Schädigungen des ungeborenen Kindes, den Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD). Bedauerlicherweise ist diese vermeidbare angeborene Behinderung, mit der Wachstumsminderung, Gesichtsauffälligkeiten, Verhaltensstörungen, fehlende Alltagskompetenzen und kognitive Defizite des Kindes einhergehen, in Deutschland noch immer nicht ausreichend bekannt. Die Veranstaltung gibt einen vertiefenden Einblick in das Krankheitsbild der FASD und zeigt Wege auf, wie betroffene Kinder und Familien von Anfang an bestmöglich unterstützt werden können.

Baby beim Stillen an der Brust
07. Dezember 2022
Wesentliche Änderungen der neuen AWMF-S3-Leitline Allergieprävention mit Schwerpunkt auf dem Thema Stillen

Nach ihrer umfänglichen Überarbeitung ist zum Herbst dieses Jahres die Veröffentlichung der neuen Version der AWMF-S3-Leitlinie zur Allergieprävention angekündigt. Mitautor Prof. Dr. Michael Abou-Dakn wird in einer für das Aktionsbüro konzipierten Veranstaltung die wesentlichen Neuerungen der Leitlinie vorstellen. Der Schwerpunkt des Vortrags wird auf dem Thema Stillen liegen.

Bauch mit Kaiserschnittnarbe
26. Oktober 2022

Die Kaiserschnittrate liegt in Niedersachsen derzeit mit 28% zwar leicht unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 30%, hat sich aber in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt und ist weit entfernt von der von der WHO empfohlenen Rate von 9-15%. Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über die körperlichen und seelischen Auswirkungen dieses operativen Eingriffs auf Mutter und Kind und wirft auch einen Blick auf die gesellschaftliche Wahrnehmung.

05. Juli 2022
Perspektiven und Innovationen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in der Geburtshilfe

Die Geburtshilfe in Niedersachsen steht vor akuten Herausforderungen. Der ansteigende Fachkräftemangel, insbesondere in der Hebammenversorgung sowie die Schließungen von Geburtshilfeeinrichtungen bei gleichzeitig ansteigenden Geburtenzahlen sind seit längerem besonders in ländlichen Regionen, zunehmend aber auch im urbanen Bereich, zu beobachten.