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Veranstaltungen
24. Juni 2026 - 15:30 - 18:15 Uhr, online
Psychische Gesundheit rund um die Geburt
Ein Thema, das wir endlich ernst nehmen müssen
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Psychische Erkrankungen der Eltern haben Auswirkungen auf die gesamte Familie. Sie beeinträchtigen nicht nur die erkrankte Person, sondern haben auch einen starken Einfluss auf die Bindung und die kindliche Entwicklung.
Obwohl etwa 15 Prozent der Mütter und 5–10 Prozent der Väter an peripartalen Depressionen erkranken, bleiben diese häufig unentdeckt. Dabei sehen Hebammen und Ärzt:innen die Eltern im Rahmen der Schwangerenvorsorge regelmäßig. Auch die Betroffenen verkennen die Situation häufig, da psychische Erkrankungen unterschätzt und stigmatisiert sind. Die Veranstaltung möchte diese Probleme beleuchten und Wege aufzeigen, um Lösungen zu finden.
Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, dem Gesundheitsamt Region Hannover und den Amtshebammen Bremen beantragt.
Kooperationspartner: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe
Weitere Veranstaltungen
10. April & 06. Mai 2026 – 09:00 – 12:15 Uhr, online
Praxisanleitung Basics - Kommunikation
Hebammenverband Niedersachsen e.V.
Kontakt aufnehmen, Fachinhalte erklären oder erfragen, Absprachen treffen, in neue Tätigkeitsfelder einweisen: immer braucht es funktionierende Kommunikation zwischen PA und Studentin, zwischen Studentin und Frauen und Familien. Kommunikation ist nicht alles, aber Grundlage für vieles während des Praxiseinsatzes! Dieses praxisorientierte Seminar richtet sich an Praxisanleiter:innen und vermittelt zentrale Aspekte gelingender Kommunikation im Praxiseinsatz mit Student:innen und Familien. In drei aufeinanderfolgenden Modulen lernen die Teilnehmenden, Gesprächsprozesse bewusst zu steuern, typische Kommunikationsfallen zu erkennen und zu vermeiden sowie Informationen klar zu vermitteln. Tag 1 behandelt die Grundlagen der Kommunikation im Alltag der Praxisanleitung, Tag 2 widmet sich konstruktivem Feedback, sowohl Lob als auch Kritik, und Tag 3 fokussiert die Planung und Durchführung von Erst-, Mittel- und Endgesprächen. Praxisnahe Workshops, Übungen und Austausch ermöglichen direkte Umsetzung und vertiefte Einblicke in effektive Gesprächsführung.
06. Mai 2026 – 18:30 – 20:00 Uhr, online
Frühe Exposition – späte Folgen? Umweltchemikalien in der Schwangerschaft und Frühkindheit.
Centre for Planetary Health Policy (CPHP)
Umweltchemikalien begegnen uns heute überall: In Alltagsprodukten, in unserer Umwelt und längst auch in unserem Körper. Während sie aus unserem modernen Leben kaum wegzudenken sind, rückt eine zentrale Frage immer stärker in den Fokus: Welche Auswirkungen haben diese Stoffe auf unsere Gesundheit – insbesondere für vulnerable Gruppen wie Schwangere oder Kinder?
Gesundheitsberufe wie Pflegefachkräfte, Ärzt*innen oder Hebammen spielen eine zentrale Rolle im Umgang mit den gesundheitlichen Folgen von Umweltchemikalien: Sie beraten Patient*innen, begleiten sensible Lebensphasen wie Schwangerschaft und frühe Kindheit und können wichtige Impulse für Prävention und strukturelle Veränderungen setzen. Gleichzeitig sind viele Risiken bislang wenig im Versorgungsalltag verankert – und konkrete Handlungsoptionen oft nicht ausreichend bekannt.
Hier setzt die Fortbildungsreihe für Gesundheitsberufe an. Es wird fundiertes Wissen zu gesundheitlichen Risiken vermittelt und konkrete Handlungsoptionen für die Praxis aufgezeigt.
Das Webinar ist kostenfrei und richtet sich insbesondere an Angehörige aller Gesundheitsberufe, da diesen im Umgang mit den gesundheitlichen Folgen von Umweltchemikalien eine besondere Rolle zukommt – interessierte Personen aus anderen Bereichen sind jedoch ebenfalls herzlich willkommen!
21. Mai 2026 – 09:00 – 11:00 Uhr, Hannover
Die Vorstellung einer Berufsgruppe "Mütterpfleger:innen" im Kontext rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und erstes Lebensjahr
Hebammenzentrale Region Hannover
Diese Fortbildung bietet einen Einblick in die Arbeit von Mütterpfleger*innen und ihre Rolle im Kontext von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und dem ersten Lebensjahr. Thematisiert werden Ablauf und Inhalte einer Betreuung, Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Hebammen sowie Fragen der Finanzierung. Anhand praktischer Einblicke berichten zwei in der Region Hannover tätige Mütterpflegerinnen aus ihrem Berufsalltag und stellen die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten für Familien vor. Die Fortbildung richtet sich an Interessierte, die mehr über das Berufsbild und die ergänzende Zusammenarbeit erfahren möchten. Eine Anmeldung ist bis zum 14.05.2026 bei der Hebammenzentrale per Mail oder telefonisch möglich.
27. Mai 2026 – 15:00 – 16:30 Uhr, online
Wenn Hitze in der Schwangerschaft zur Gesundheitsfrage wird
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Wie können Fachkräfte Schwangere vor gesundheitlichen Folgen von Hitze schützen?
Schwangere und Ungeborene sind aufgrund eingeschränkter Anpassungsmöglichkeiten besonders gefährdet für die Folgen von Hitzestress. Es treten vermehrt Frühgeburten, Erkrankungen in der Schwangerschaft sowie angeborenen Fehlbildungen auf.
Die Fortbildung zeigt praxisnah, wie Risiken erkannt und im beruflichen Handeln wirksam adressiert werden. Sie richtet sich an Fachkräfte aus der Geburtshilfe und Gynäkologie, aus den Frühen Hilfen, der Quartiers- und Sozialarbeit sowie an weitere Interessierte, die Schwangere beraten, begleiten oder versorgen. Fortbildungspunkte für Hebammen und Ärzt:innen werden beantragt.
Die Fortbildung wird als Teil des vom GKV-Bündnis für Gesundheit Bremen geförderten Projekts „Klimagesund rund um Geburt und frühe Kindheit“ angeboten und im Kontext einer Promotion umgesetzt.
Eine ausführlichere Fortbildung zu diesem Thema wird am 11. Juni 2026 in Bremen angeboten.
28. Mai & 24. September 2026 – 09:00 – 12:15 Uhr, online
Klimawandel und Gesundheit
Hebammenverband Niedersachsen e.V.
Auch die Gesundheit der Menschen ist auf vielfältige Weise durch den Klimawandel stark beeinflusst, sei es durch Hitzestress, Luftverschmutzung oder die Summierung von Infektionskrankheiten. Besonders Schwangere sind gefährdet, da extreme Temperaturen Kreislaufprobleme, Frühgeburten und Fehlgeburten begünstigen können.
Dieses Seminar des HVN widmet sich dem Thema und vermittelt Hebammen umfassendes Wissen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Schwangere, Mütter und Kinder sowie praxisnahe Handlungsoptionen. Es beleuchtet, wie Hitzestress, Luftverschmutzung, Infektionsrisiken und Naturkatastrophen die Gesundheit von Schwangeren und die Entwicklung von Kindern beeinflussen können. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in präventive Maßnahmen, lernen, Familien über Hitzeschutz, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und gesunde Ernährung aufzuklären, und erfahren, wie sie durch Beratung, Netzwerkarbeit und politische Beteiligung die gesundheitlichen Risiken für Kinder und Familien reduzieren können.
04. Juni 2026 – 10:00 – 15:00 Uhr, Hannover
NAGuK-Tagung „Heiße Tage, klare Worte: Wie
Kommunikation Gesundheit schützen kann“
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)
Die Tagung „Heiße Tage, klare Worte: Wie Kommunikation Gesundheit schützen kann“ diskutiert verschiedene Kommunikationsansätze, gibt praktische Handlungsempfehlungen und nimmt in vier Workshops Schwangere, wohnungslose Menschen, ältere Menschen und Patient*innen in der Hausarztpraxis in den Fokus. Veranstaltet wird die Tagung vom Niedersächsischen Aktionsforum Gesundheit und Klima (NAGuK), koordiniert am Niedersächsischen Landesgesundheitsamt, gemeinsam mit den NAGuK-Mitgliedern AOK Niedersachsen, Ärztekammer Niedersachsen, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin sowie dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
09.-10. Juni 2026 – 9:00 – 13:00 Uhr, online
Grundlagenwissen und Sensibilisierung zu weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C)
Plan International Deutschland e.V.
Die praxisorientierte Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, Pädagogik, Medizin und Schulwesen sowie an weitere Interessierte und vermittelt fundiertes Wissen zum Thema FGM/C. Sie bereitet Sie darauf vor, professionell mit Risiko- und Gefährdungssituationen umzugehen. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in:
- Einführung in das Thema FGM/C
- Kulturelle Hintergründe und soziale Dynamiken
- Rechtliche Aspekte in Deutschland
- Umgang mit Gefährdungssituationen, einschließlich Verpflichtungen und Handlungsspielräumen für Fachkräfte
Der interaktive Workshop bietet Raum für Austausch und Reflexion und verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Fallbeispielen. Begleitende Lesematerialien werden zur Verfügung gestellt.
Anmeldeschluss: 30 Mai 2026
11. Juni 2026 – 14:00 – 17:30 Uhr, Bremen
Wenn Hitze in der Schwangerschaft zur Gesundheitsfrage wird
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Wie können Fachkräfte Schwangere vor gesundheitlichen Folgen von Hitze schützen?
Schwangere und Ungeborene sind aufgrund eingeschränkter Anpassungsmöglichkeiten besonders gefährdet für die Folgen von Hitzestress. Es treten vermehrt Frühgeburten, Erkrankungen in der Schwangerschaft sowie angeborenen Fehlbildungen auf.
Am 11. Juni, dem bundesweiten Hitzeaktionstag, zeigt diese Fortbildung praxisnah, wie Risiken erkannt und im beruflichen Handeln wirksam adressiert werden. Sie richtet sich an Fachkräfte aus der Geburtshilfe und Gynäkologie, aus den Frühen Hilfen, der Quartiers- und Sozialarbeit sowie an weitere Interessierte, die Schwangere beraten, begleiten oder versorgen. Fortbildungspunkte für Hebammen und Ärzt:innen werden beantragt. Die Fortbildung wird als Teil des vom GKV-Bündnis für Gesundheit Bremen geförderten Projekts „Klimagesund rund um Geburt und frühe Kindheit“ angeboten und im Kontext einer Promotion umgesetzt.
Die Fortbildung wird auch in gekürzter Form am 27. Mai 2026 digital angeboten.
17. Juni 2026 – 09:45 – 12:00 Uhr, online
Wie Worte wirken: Framing von Ernährungsarmut in Medien, Politik und Wissenschaft
Landwirtschaftskammer Niedersachsen,
Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen - ZEHN
Framing entscheidet mit darüber, ob Ernährungsarmut als strukturelles Problem erkannt oder als individuelles Fehlverhalten gesehen wird. Für Fachkräfte, Multiplikator*innen und Engagierte im Ernährungs- und Sozialbereich ist es zentral zu verstehen, wie sprachliche Rahmen wirken – um Zuschreibungen kritisch einzuordnen, Stigmatisierungen entgegenzuwirken und eigene Kommunikation reflektiert gestalten zu können.
Dr. Martha Kuhnhenn, Privatdozentin für Kommunikationswissenschaft an der Universität Greifswald, führt ins Thema ein. Anschließend wird Martin Rücker, freier Journalist, Framing von Ernährungsarmut in Medien, Politik und Wissenschaft aufdecken und einordnen. Im Rahmen einer Gesprächsrunde mit beiden Referierenden haben Sie Zeit, eigene Fragen zu stellen und tiefer in den Austausch zu treten.
23. Juni 2026 – 10:00 – 12:00 Uhr, Bremen
Gesund durch den Sommer – Klimarisiken von Säuglingen und Kleinkindern erkennen und wirksam handeln
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V.
Säuglinge und Kleinkinder sind besonders verletzlich gegenüber sommerlichen Gesundheitsrisiken. Hitze, Sonnenstrahlung, Wespen-, Mücken- und Zeckenstiche können bei den Kleinsten schnell gefährlich werden.
Wie können Fachkräfte Kinder sicher begleiten und Eltern wirksam unterstützen? In dieser praxisnahen Fortbildung lernen Sie, Risiken gezielt zu erkennen und präventiv zu handeln. Sie erhalten fundierte Einblicke in Warnzeichen, Präventionsmaßnahmen und richtigem Verhalten im Akutfall – ergänzt durch interaktive Übungen, die praxisnahes Handeln trainieren. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus der Familienbegleitung und -beratung, der Quartiers- und Sozialarbeit, der Pädiatrie und alle weiteren Interessierten.
09. Juli 2026 – 9:00 – 15:00 Uhr, Berlin
Fachtag "Schwangere begleiten"
Bundeszentrum für Ernährung - Netzwerk Gesund ins Leben
Die Handlungsempfehlungen zur Ernährung, Bewegung und weiteren Gesundheitsaspekten in der Schwangerschaft wurden vom Netzwerks Gesund ins Leben in Zusammenarbeit mit seinem wissenschaftlichen Beirat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus allen relevanten Fachgesellschaften und weiteren wissenschaftlichen Institutionen, aktualisiert. Die an den Empfehlungen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen in Fach-Vorträgen ausgewählte Aspekte vor und bringen die Teilnehmenden auf den aktuellen Stand. Eine Podiumsdiskussion bietet zudem Raum für den Blick in die Praxis. Das ausführliche Programm steht zum Download bereit.
Der Fachtag "Schwangere begleiten" richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator:innen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt. Eine Anmeldung sollte bis spätestens zum 25. Juni 2026 erfolgen.
19. September 2026 – Berlin
Symposium des Interdisziplinären Forums der Deutschen Gesellschaft für
Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe e.V. (DGPFG)
Gynäkologie trifft Pädiatrie
Deutsche Gesellschft für Psychososmatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Das interdisziplinäre Forum der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und
Geburtshilfe stellt bei der diesjährigen Fachtagung die körperliche und seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, verschiedene Berufsgruppen aus den Bereichen Gynäkologie, Pädiatrie, Psychotherapie und Physiotherapie zu vernetzen,
Wissen auszutauschen und neue Perspektiven zu gewinnen. Diskutiert werden sollen aktuelle Themen wie die Anorexia nervosa, endokrinologische Fragestellungen und psychosomatische Ansätze, und deren Auswirkungen auf die körperliche und seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Im Zentrum des Symposiums steht die Netzwerkarbeit: Welche Kooperationen zwischen Gynäkolog:innen, Kinderärzt:innen und Psychotherapeut:innen stärken die Versorgung von Mädchen und jungen Frauen? Braucht es eine persönliche, professionsspezifische und interdisziplinäre Perspektive, um die Kinder und Jugendlichen zu verstehen?
Auch sexualisierte Gewalt im Netz ist ein wachsendes Problem, das dringende Aufmerksamkeit erfordert. Daher soll eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Grooming erfolgen und die komplexen Rollen von Minderjährigen sowohl als Betroffene als auch als Täter beleuchtet werden. Ein weiterer Themenschwerpunkt soll darauf liegen, welche Auswirkungen die durch künstlichen Intelligenz (KI) und Beauty-Filter geschaffenen unrealistischen Schönheitsideale auf Jugendlichen haben.
Spannende Seminare und Workshops sollen neue Impulse und Denkanstöße geben und laden
zum Mitmachen ein.
23. September 2026 – online
Seminarreihe Kleine Psychosomatik in der gynäkologischen Praxis
Teil 3 - Kinderwunsch / Aborte
Deutsche Gesellschft für Psychososmatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe
„Unglücklich schwanger und unglücklich nichtschwanger“: Es gehört in einer gynäkologischen Praxis
zum Alltag: Paare, die schwanger werden möchten, es aber nicht klappt und ungeplant Schwangere, die sich zur Beendigung entscheiden. Gewünschte Schwangerschaften verlaufen unglücklich mit einem Abort oder einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik.
Viele der Betroffenen sind durch diese Situationen psychisch belastet. Wie können wir helfen, in diesen
Situationen selbstbestimmte Wege zu gehen und gute Entscheidungen für sich zu treffen? In diesem Seminar spannen wir einen Bogen zwischen Reproduktionsmedizin und den unterschiedlichen Methoden der Schwangerschaftsbeendigung.
23. September 2026 – Hanns-Lilje-Haus Hannover
Reproduktive Gesundheit und (unerfüllter) Kinderwunsch bei Männern
Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum
Tagung in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung e.V. , weiterführende Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Seite der Evangelischen Akademie Loccum bereitstehen.
25. November 2026 – Hanns-Lilje-Haus Hannover
Ethische Fragen der materno-fetalen Chirurgie
Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum
Tagung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Ethische Fragen am Lebensanfang“ in der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), weiterführende Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf der Seite der Evangelischen Akademie Loccum bereitstehen.
Dokumentation
15. April 2025 - 16:00 - 17:30 Uhr, online
Mütter brauchen Netzwerke - Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät: Geburtsnachbereitung für erschöpfte Eltern
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Geburt und Mutterwerden verändern alles.
Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung – aber auch Abschiede, Unsicherheiten und tiefgreifende Veränderungen mit sich. Gesundheit, Familie, Lebensbedingungen und das eigene Selbstbild geraten oft in Bewegung. Mutterwerden ist kein einzelner Moment, sondern ein langer Weg – ein Prozess, der manchmal überfordert.
Notruf Mirjam ist ein Netzwerk für Mütter in Extremsituationen. Sie begleiten und unterstützen Mütter in finanziellen Notlagen, alleinerziehende Mütter, Frauen, die vor der schweren Entscheidung stehen, ihr Kind abzugeben sowie Mütter, die sich in einer psychischen Krise befinden und dringend Hilfe brauchen.
In der Fortbildung stellen sie die Arbeit von Notruf Mirjam vor und sprechen darüber, warum es so wichtig ist, dass Mütter nicht allein bleiben. Sie zeigen auf, wie konkrete Hilfe aussehen kann – durch Gespräche, finanzielle Unterstützung und, wenn es nötig ist, ein schützendes Dach über dem Kopf. Konkret berichten sie auch über das Good-practice-Beispiel der Online-Austauschgruppe in der Region Hannover. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.
Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.
26. November 2025 - 16:30 - 18:00 Uhr, online
Gewalt und System: Begriffe, empirische Befunde und gesellschaftliche Kontexte von Gewalt in der Geburtshilfe
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Seit etwa 10 Jahren wird – angestoßen durch die Graswurzelbewegung „Roses Revolution“ – mit stetig wachsender Aufmerksamkeit das Phänomen Gewalt in der Geburtshilfe diskutiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vermeidung und Bekämpfung von Respektlosigkeit und Missbrauch in der Geburtshilfe seit 2014 auf ihre Agenda gesetzt, und auch die UN-Generalversammlung und der Europarat verurteilen Gewalt in der Geburtshilfe als massive, weltweit vorkommende und systemisch eingelagerte Formen von Menschenrechtsverletzungen, als Form von Gewalt gegen Frauen sowie als Ausdruck geschlechtsspezifischer Diskriminierung.
Zugleich weisen empirische Befunde darauf hin, dass Gewalt gegen Gebärende häufig eingelagert ist in institutionelle Settings und Arbeitsplatzkulturen, die insgesamt von Abwertung, Angst, starren Hierarchien und von dem Erlernen und der Weitergabe von Gewalt auch zwischen Geburtshelfer:innen geprägt sind.
In der Veranstaltung werden einführend Begriffe, Konzepte und empirische Befunde zur Entstehung und zum Vorkommen von Gewalt in der Geburtshilfe dargelegt. Dr.in Tina Jung vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen zeigt auf, wie Gewalt in der Geburtshilfe in sozialen Bewegungen, internationalen Organisationen und in der Fachöffentlichkeit in Deutschland verhandelt wird und Eingang in Policy-Dokumente und Rechtsnormen gefunden hat. Weiter wird ein Blick auf die institutionellen und politischen Rahmenbedingungen von Gewalt in der Geburtshilfe geworfen und im Kontext mit der Ökonomisierung des Gesundheitssystems diskutiert. Grundlage sind u.a. eigene Forschungsergebnisse, die im Rahmen des vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Forschungsprojekts
„Gewalt gegen Frauen während der Geburt in geburtshilflichen Einrichtungen (GFGE). Begriff, Ursachen, Entstehungszusammenhänge“ entstanden sind.
01. Oktober 2025 - 13:00 - 16:10 Uhr, online
Ankommen heißt auch: Gesund bleiben
Gesundheitsschutz für geflüchtete Frauen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Geflüchtete Frauen stehen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt vor vielfältigen Herausforderungen: rechtlichen Hürden, eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung wie zum Beispiel im Zusammenhang mit FGM/C, sowie sprachlichen und kulturellen Barrieren.
In der Veranstaltung wird aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchtet, wie eine Gesundheitsversorgung für geflüchtete Frauen niedrigschwellig, rechtlich fundiert und kultursensibel gestaltet werden kann.
Den Auftakt der Fachvorträge gestaltet Claire Deery, Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Asylrecht und Vorstandsvorsitzende des Niedersächsischen Flüchtlingsrates, mit einem Beitrag zum Thema „Gesundheit schützen – Rechte stärken: rechtliche Perspektiven auf gesundheitliche Versorgung in der Schwangerschaft unter Berücksichtigung von FGM/C“. Im Anschluss gibt Henriette Wolff von der Hebammenzentrale Braunschweig einen praktischen Einblick in „Niedrigschwellige Versorgung geflüchteter Schwangerer – Gute Praxis im Fokus“. Den dritten Fachvortrag hält Nana Ngantcha, Geschäftsführerin von Baobab – zusammensein e. V., zum Thema „FGM/C im Beratungskontext: Orientierung in psychosozialen, medizinischen und kulturellen Themenfeldern“.
Abschließend bietet eine virtuelle Austausch- und Vernetzungsrunde die Möglichkeit zum fachlichen Dialog.
Triggerwarnung: Es werden Themen behandelt, die körperliche und seelische Gewalt beinhalten können.
11. Juni 2025 - 15:30 - 18:30 Uhr, online
Interdisziplinärer Fachtag Schwangerenvorsorge - gemeinsam für eine frauzentrierte Versorgung
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen, Hebammenverband Niedersachsen e. V., Berufsverband der Frauenärzte e. V.
Um Schwangeren eine an ihren Bedürfnissen orientierte, gut erreichbare und vielfältige Vorsorge durch alle dafür in Frage kommenden Berufsgruppen zu ermöglichen, ist nicht nur ein ausreichendes Angebot, sondern auch eine reibungslose Zusammenarbeit von Hebammen und Frauenärzt:innen notwendig. Dabei sollten die Bedürfnisse und Rechte der Schwangeren sowie die gute Qualität der Betreuung im Mittelpunkt stehen. Neben fachlicher Kompetenz tragen aber auch ein respektvoller Umgang, Wertschätzung, gute Kommunikation, eine gemeinsame Haltung und Ziele, Sympathie sowie gegenseitiges Vertrauen zur Zufriedenheit der werdenden Eltern und aller beteiligten Fachpersonen bei. Der Fachtag rückt innovative und evidenzbasierte Betreuungskonzepte in den Fokus.
21. Mai 2025 - 16:30 - 18:00 Uhr, online
Das nachgeburtliche Gespräch - Eltern stärken und Geburtserfahrungen besprechen
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiges, lebensveränderndes Ereignis. Für viele Eltern ist es einer der schönsten Momente ihres Lebens. Gleichzeitig erleben etwa 20 Prozent der Frauen die Geburt als traumatisch. Solche Erfahrungen können tiefgreifende Spuren hinterlassen und in manchen Fällen sogar zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen.
Ein professionell begleitetes Geburtsnachgespräch, zum Beispiel mit der betreuenden Hebamme, bietet Eltern die Möglichkeit, ihre Geburtserlebnisse zu verarbeiten, offene Fragen zu klären und Emotionen wie Angst, Trauer, Scham oder Schuld aufzuarbeiten. Es schafft Raum für Verständnis, indem es Fragen zu den Abläufen und medizinischen Eingriffen erläutert, unerfüllte Erwartungen anspricht und hilft, die eigene Geburtsgeschichte zu rekonstruieren.
Die Fortbildung richtet sich an Fachpersonen der geburtshilflichen Versorgung und vermittelt Kompetenzen zur Durchführung am Beispiel der Einführung des nachgeburtlichen Gespräches in der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem.
19. März 2025 - 16:30 - 18:00 Uhr, online
Pränatale Begleitung von Eltern, die ein schwerstkrankes Kind erwarten
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Die pränatale Begleitung von Eltern, die ein Kind mit lebensbegrenzender Erkrankung erwarten, beginnt unmittelbar nach der Diagnose im Rahmen der pränatalen Diagnostik. Sie orientiert sich an einem multiprofessionellen Ansatz. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Begleitung der Eltern während der Schwangerschaft, nach der Geburt und darüber hinaus: Betroffenen Familien werden beispielsweise verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Diagnose wird ihnen verständlich erklärt, mögliche Therapieansätze werden gemeinsam betrachtet und auch die Vorbereitung auf den Abschied vom Kind wird begleitet.
„Löwenherz“ bietet betroffenen Familien eine kontinuierliche Begleitung – von der Diagnosestellung in der Schwangerschaft über die Geburt bis zur Zeit nach dem Tod des Kindes. Die Erfahrungen aus diesem Projekt fließen in die Fortbildung ein und bieten wertvolle Einblicke für betroffene Familien sowie Fachkräfte aus den Bereichen Geburtshilfe, psychosoziale Beratung und Palliativversorgung.
01. Oktober 2024 16:30 , digital
Politische Konzeption von Hebammenkreißsälen in Niedersachsen - Strategien zur flächendeckenden Implementierung
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Ein Hebammenkreißsaal ergänzt das geburtshilfliche klinische Angebot und eignet sich für Kliniken jeder Versorgungsstufe, von kleinen Geburtenstationen bis hin zu Kliniken der Maximalversorgung. Ein „Ja“ zum Hebammenkreißsaal bedeutet laut dem Deutschen Hebammenverband kein „Nein“ zur Ärztin/zum Arzt oder zum interprofessionellen Kreißsaal.
Die in Kooperation mit dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. (HVN), dem Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen und Mother Hood e. V. geplante Veranstaltung ist der Auftakt einer Fortbildungsreihe und betrachtet das Thema zunächst aus der politischen Perspektive. Im Februar 2025 wird der HVN in einer Folgeveranstaltung einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Über das kommende Jahr sind zudem ergänzende Workshops geplant. Ziel ist die Motivation und die Befähigung der geburtshilflichen Abteilungen zur flächendeckenden Implementierung von Hebammenkreißsälen in Niedersachsen zu steigern.
10. September 2024 - 09:30 - 14:00 Uhr, digital
Gemeinsam stark - Eltern werden in herausfordernden Lebenslagen
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
Ein Kind zu bekommen, ist für Eltern ein lebensveränderndes und emotionales Erlebnis. Neben Freude und Glück über ein neues Familienmitglied stellen sich auch neue Herausforderungen.
Verschiedene Lebenslagen können diese verstärken und bis zur Überforderung führen. So belasten beispielsweise finanzielle und Zukunftsängste in Armut lebende Eltern und eine soziale Benachteiligung wirkt sich negativ auf die so wichtigen sozialen Unterstützungsstrukturen aus.
Um Angebote des Hilfe- und Gesundheitssystems in Anspruch zu nehmen, sind niedrigschwellige Zugänge entscheidend, damit auch Eltern mit niedriger Gesundheitskompetenz, beispielsweise bei niedrigem Bildungsstatus oder Unkenntnis über das deutsche System als Geflüchtete, diese annehmen können. Für Eltern mit vielschichtigen Bedarfen zum Beispiel im Fall einer Behinderung oder bei Wohnungs-beziehungsweise Obdachlosigkeit ist es genau so wichtig, dass die interprofessionelle Zusammenarbeit gelingt und die Systeme Hand in Hand arbeiten.
In Kooperation mit den Frühen Hilfen Niedersachsen nimmt die Veranstaltung schwierige Lebenslagen beim Elternwerden in den Blick, liefert fachliche Impulse und Praxisbeispiele. Sie vernetzt alle beteiligten Akteure, damit in dieser vulnerablen Zeit auch für belastete Bevölkerungsgruppen Hilfe und Unterstützung gesichert und verbessert wird. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
05. Juni 2024 - digital via Zoom
Eltern werden in Zeiten von Knappheit und Krise – (ethische) Konflikte und mögliche Lösungsstrategien
(Werdende) Eltern stehen heute mehr denn je vor einer Vielzahl von herausfordernden Entscheidungen und Lebensbedingungen. Dabei sind sie konfrontiert mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen und finden gleichzeitig wenig unterstützende Rahmenbedingungen vor. Sie treffen unvorbereitet auf ein kaum überschaubares Angebot von pränataldiagnostischen Maßnahmen und ein immer dünner werdendes Netz von stark ausgelasteten geburtshilflichen Abteilungen. Sie erleben hilflos die knappen Ressourcen in der Wochenbettbetreuung und wenn sie trotz des vermeintlich ausgezeichneten Betreuungssystems in Deutschland ein Kind mit besonderen Entwicklungsverläufen ins Leben begleiten, stoßen sie bestenfalls auf gesellschaftliche Hilflosigkeit oder sehen sich mit Vorwürfen konfrontiert.
All das stellt Eltern rund um die eigentlich so magische und hoffnungsvolle Zeit um die Geburt vor (ethische) Dilemmata. Oft ist es für sie unmöglich, zu erkennen, welche (medizinischen) Interventionen in der geburtshilflichen Versorgung nötig und sinnvoll sind. Eine wachsende Anzahl von Eltern findet keine erreichbare und vom Umfang her angemessene Betreuung durch Hebammen, Frauen- und Kinderärzt:innen und vielfach wird auch ihr Wunsch nach Selbstbestimmung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gehört.
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir einige dieser aktuellen (ethischen) Herausforderungen in den Blick nehmen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Gesundheitsfachkräfte rund um den Bereich Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und frühe Kindheit sowie an (werdende) Eltern und alle Interessierten. Wir laden herzlich ein zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen zu möglichen Lösungsansätzen und freuen uns auf eine lebhafte interdisziplinäre Diskussion.
Im Nachklang der tollen Veranstaltung wurde ein Themenheft mit den vielfältigen Ideen und Lösungsansätze des inspirierenden Tages verfasst.
15. Mai 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format
Klimawandel und Hitzewellen - eine neue Gesundheitsgefährdung
Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit der Hebammenzentrale der Region Hannover
Hitze stellt laut des sechsten Sachstandberichts des Weltklimarates (2021) in Europa und Deutschland das größte Gesundheitsrisiko aufgrund des Klimawandels für die Gesundheit der Menschen in unseren Breiten dar. Besonders gefährdet sind dabei unter anderem Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Hohe Temperaturen und schlechte Luftqualität fördern Frühgeburten, Fehlbildungen sowie das Risiko von Schwangeren, eine Präeklampsie zu erleiden. Basierend auf den Ergebnissen eines kooperativen Projektes der Hochschule Hannover und der Region Hannover wird dargestellt, wie Fachpersonal für diese Thematik sensibilisiert werden kann.
Die Veranstaltung gibt einen Überblick zu Beratungsinhalten, die dazu geeignet sind, (werdende) Familien umfassend zu informieren, ohne Angst zu schüren und Wege aufzuzeigen, wie Schwangere und junge Familien sich auf Hitzeperioden vorbereiten können.
27. März 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format
Leere Wiege - Professionelle Begleitung früh verwaister Eltern
Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit Leere Wiege Hannover e.V.
Der Tod eines Kindes, ob schon ganz früh durch eine Fehlgeburt, einen induzierten Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation oder um den errechneten Geburtstermin herum, ist immer eine Herausforderung in der (Klinik)-Routine. Eltern und deren Angehörige befinden sich in einer
Ausnahmesituation, in der sie ganz besonders auf eine bedürfnisgerechte, professionelle Betreuung durch
Hebammen, Ärzt:innen und Pflegepersonal angewiesen sind.
Die Veranstaltung soll Wege aufzeigen, betroffene Familien in dieser herausfordernden Situation angemessen zu unterstützen und einen sichereren Umgang mit ihnen ermöglichen.
29. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format
Folgen von Gewalt im 1. Lebensjahr - Forschungsergebnisse zum Schütteltrauma und präventive Ansätze
Teil 2 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen
Diese Veranstaltung gibt Einblicke in Forschung, Praxis, Ursachen und Folgen eines Schütteltraumas sowie Beispiele präventiver Ansätze.
Über 30 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich seit 2017 dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" angeschlossen und unterstützen die Verbreitung von Medien an möglichst viele (werdende) Eltern. Das Bündnis vereint zudem regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen das Schütteltrauma. Neben der Gründung des Bündnisses hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) auch eine repräsentative Befragung zum Babyschreien und Schütteltrauma in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse sowie die Aufklärungsmaterialien stellt das NZFH vor.
Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.
22. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format
Geburtshilfliche Gewalt in Niedersachsen - (k)ein Problem?
Teil 1 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen
Woran kann es liegen, wenn Mütter, Väter oder Babys auch nach vielen Wochen nicht in den Schlaf finden, wenn nach und nach Ängste und Antriebslosigkeit die Lebensqualität derart einschränken, dass eine Familie kaum noch das Haus verlassen kann, die Paarbeziehung als Belastung empfunden wird und warum weint die Frau immer, sobald jemand von Geburt spricht? Gewalt unter der Geburt kann massive Folgen für die psychische Gesundheit einer Familie haben, wenn es zu einer Traumatisierung gekommen ist.
Doch nicht nur Gebärende, Kinder und Väter können durch Gewalt unter der Geburt eine Traumatisierung erleiden, auch Hebammen, ÄrztInnen und Studierende können darunter leiden. Der Vortrag soll diejenigen unterstützen, die professionell hinhören und die an fachliche Hilfen weitervermitteln, wenn es zu Traumatisierungen durch Gewalt unter der Geburt gekommen ist und er soll einen Beitrag dazu leisten, gewaltfreie Räume für Gebärende zu erhalten oder zu schaffen.
Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.
4. Oktober 2023 16:30 - 18:00 Uhr - digital
Mehrlinge in der Geburtshilfe
Der Start macht den Unterschied – warum besondere Geburtsvorbereitung wichtig ist
Mehrlingsschwangerschaften stellen die begleitenden geburtshilflichen Teams vor besondere Herausforderungen. Um die werdenden Eltern optimal auf die Geburt und das Leben mit mindestens zwei Neugeborenen vorzubereiten, die Rate vermeidbarer Kaiserschnitte zu senken, Ängste zu nehmen und mit gefährlichen Halbwahrheiten aufzuräumen, bedarf es von Beginn an einer besonderen, interdisziplinären Begleitung . Das bundesweit tätige Kompetenzzentrum extrakind hat gemeinsam mit den Universitäts- und Lehrkliniken Hannover, München, Frankfurt, Essen und Coesfeld allein im vergangenen Jahr fast 500 werdende Mehrlingsfamilien auf ihrem Weg in das wohl größte Abenteuer ihres Lebens begleitet und ermöglicht in dieser Veranstaltung einen wichtigen Perspektivwechsel.
21. Juni 2023
Fachtagung "Gesundheit rund um die Geburt"
Best-Practice-Beispiele für Niedersachsen
In Anlehnung an das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ soll ein Aktionsplan aufgelegt werden, der die geburtshilfliche Versorgung in Niedersachsen sicherstellen und den Hebammenberuf stärken soll. Es ist wichtig, dem Fachkräftemangel in den Berufsgruppen der Hebammen, Frauen- und Kinderärztinnen und -ärzte entgegenzuwirken.
Alternative und innovative Konzepte können dazu beitragen, die geburtshilfliche Betreuungsqualität und -vielfalt zu verbessern und die Arbeitszufriedenheit in allen mit der professionellen Betreuung von (werdenden) Eltern eingebundenen Berufsgruppen zu erhöhen. Ziel der Veranstaltung ist es, Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und erstes Lebensjahr zu betrachten und über die Umsetzungsmöglichkeiten in Niedersachsen zu diskutieren – nachmachen und abschauen ist hier ausdrücklich erwünscht. Ein abschließender Blick auf die Lebenswelten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt wird die Veranstaltung abrunden.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte der gesundheitlichen Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt sowie (werdenden) Eltern und alle Interessierten. Wir freuen uns auf eine interaktive und diskussionsfreudige Veranstaltung.
08. März 2023
Hebammenversorgung regional organisieren - Analog und digital
Vorstellung der digitalen Angebote HEDI und ammely sowie der Hebammenzentrale Hannover
Die Plattform HEDI verspricht digitale Unterstützung rund um die Schwangerschaft. Auch ammely ist eine Plattform, die die digitale Vermittlung von Hebammenhilfe im Angebot hat. Daneben gibt es in vielen Städten und Landkreisen Hebammenzentralen, deren Mitarbeiter*innen Eltern bei der Hebammensuche unterstützen.
15. Februar 2023
Die fetale Alkoholspektrum-Störung (FASD)
Entstehung, Diagnostik, Häufigkeit, Symptome und Therapieansätze
Alkoholkonsum während der Schwangerschaft führt zu Schädigungen des ungeborenen Kindes, den Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD). Bedauerlicherweise ist diese vermeidbare angeborene Behinderung, mit der Wachstumsminderung, Gesichtsauffälligkeiten, Verhaltensstörungen, fehlende Alltagskompetenzen und kognitive Defizite des Kindes einhergehen, in Deutschland noch immer nicht ausreichend bekannt. Die Veranstaltung gibt einen vertiefenden Einblick in das Krankheitsbild der FASD und zeigt Wege auf, wie betroffene Kinder und Familien von Anfang an bestmöglich unterstützt werden können.
07. Dezember 2022
Wesentliche Änderungen der neuen AWMF-S3-Leitline Allergieprävention mit Schwerpunkt auf dem Thema Stillen
Nach ihrer umfänglichen Überarbeitung ist zum Herbst dieses Jahres die Veröffentlichung der neuen Version der AWMF-S3-Leitlinie zur Allergieprävention angekündigt. Mitautor Prof. Dr. Michael Abou-Dakn wird in einer für das Aktionsbüro konzipierten Veranstaltung die wesentlichen Neuerungen der Leitlinie vorstellen. Der Schwerpunkt des Vortrags wird auf dem Thema Stillen liegen.
26. Oktober 2022
Die Kaiserschnittrate liegt in Niedersachsen derzeit mit 28% zwar leicht unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 30%, hat sich aber in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt und ist weit entfernt von der von der WHO empfohlenen Rate von 9-15%. Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über die körperlichen und seelischen Auswirkungen dieses operativen Eingriffs auf Mutter und Kind und wirft auch einen Blick auf die gesellschaftliche Wahrnehmung.
05. Juli 2022
Perspektiven und Innovationen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in der Geburtshilfe
Die Geburtshilfe in Niedersachsen steht vor akuten Herausforderungen. Der ansteigende Fachkräftemangel, insbesondere in der Hebammenversorgung sowie die Schließungen von Geburtshilfeeinrichtungen bei gleichzeitig ansteigenden Geburtenzahlen sind seit längerem besonders in ländlichen Regionen, zunehmend aber auch im urbanen Bereich, zu beobachten.




















