█  Veranstaltungen

Hier finden Sie Veranstaltungen, Fortbildungen, Workshops und mehr rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und frühe Kindheit in Niedersachsen. Die Angebote richten sich an Fachleute, Familien und alle interessierten Personen, die Lust haben, sich weiterzubilden und zu partizipieren.

Für die Angaben und Inhalte der Veranstaltungsangebote externer Anbieter*innen übernimmt das Aktionsbüro keine Gewähr.

Veranstaltungen des Aktionsbüros


Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
11. November 2026 -  16:00 - 17:00 Uhr, online

Elterliches Burnout und mentale Gesundheit von Müttern - Und ganz zum Schluss komme ich

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Mütter leisten täglich Enormes, doch oft bleibt die eigene Gesundheit und Selbstfürsorge dabei auf der Strecke. Wann wird aus normaler Erschöpfung ein klinisch relevantes elterliches Burnout? Und was kann man dagegen tun?

Claudia Kirsch, wissenschaftlichen Leiterin des Forschungsverbundes Familiengesundheit in der Forschungs- und Lehreinheit Medizinische Soziologie der MHH, beleuchtet die Belastungsfaktoren von Müttern und zeigt auf, warum elterliche Selbstfürsorge kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur klinischen Relevanz eines elterlichen Burnouts werden in den Blick genommen, um Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit von Müttern abzuleiten.

Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Müttern einzubringen.

Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, beim  Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, beim Gesundheitsamt Region Hannover (Hebammen) und den Amtshebammen Bremen (Hebammen) beantragt.

Kooperationspartner: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe

Anmeldung

Weitere Veranstaltungen


on demand 24/7, online

Hypertensive Erkrankungen in der Schwangerschaft​

Deutscher Hebammenverband - Referierende: Prof. Dr. U. Pecks & Dr.in B.Basters-Hoffmann
In der fünfstündigen Fortbildung für Hebammen steht die umfassende Kenntnis hypertensiver Schwangerschaftserkrankungen im Mittelpunkt. Dabei wird beispielsweise die Häufigkeit und Bedeutung dieser Erkrankungen, wie Präeklampsie, HELLP-Syndrom, Eklampsie und Hypertonie, vermittelt. Wichtig ist das Verständnis der aktuellen S2k-Leitlinie zur Diagnose und Therapie sowie die Fähigkeit, Risikofaktoren und das Wiederholungsrisiko frühzeitig zu erkennen.
Zudem lernen die Teilnehmenden die hämodynamischen Veränderungen in der Schwangerschaft kennen, um eine individuelle Überwachung und Nachsorge optimal zu gestalten. Die Fortbildung umfasst Screening- und Prognosemöglichkeiten im gesamten Schwangerschaftsverlauf. Beratungen zur Geburt, inklusive Empfehlungen zur Entbindungsmethode und Wochenbettbetreuung, werden praxisnah vermittelt. Ebenso wird die Bedeutung der Langzeitvorsorge nach diesen Erkrankungen hervorgehoben, um die Gesundheit der Frauen nachhaltig zu fördern.
Ein großer Vorteil dieser Fortbildung ist die Flexibilität: Sie können die Inhalte jederzeit und überall ansehen. Mit einem persönlichen Zugang haben Sie die Freiheit, sich das Wissen anzueignen, wann und wo es Ihnen am besten passt. Hinweis: WICHTIG: Das Datum muss systembedingt angezeigt werden und ist zu vernachlässigen, da es sich um eine Selbstlern-Fortbildung handelt, die zeit- und ortsunabhängig genutzt werden kann.
Anmeldung

on demand 24/7, online

Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt

Ein interdisziplinärer Online-Kurs

„Schutzkonzepte/Schutzprozesse im Gesundheitswesen und E-Learning“ der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Uniklinikums Ulm

Die Online-​​Fortbildung vermittelt umfassendes (Handlungs-​​) Wissen für die spezialisierte Unterstützung und Versorgung von Betroffenen und ihren Kindern nach Gewalterfahrungen. Die Interdisziplinarität der Fortbildung kann darüber hinaus dazu beitragen, die Kooperation der unterschiedlichen Akteur*innen, die an Schutz-​​ und Hilfeprozessen beteiligt sind, zu verbessern indem bspw. das Wissen übereinander gefördert wird, eine „gemeinsame Sprache“ entwickelt sowie integrierte fachliche und ethische Perspektiven eingenommen werden.

Der Online-Kurs steht kostenfrei bundesweit allen Interessierten zur Verfügung. Nach dem ersten LogIn im Online-Kurs haben die Teilnehmenden 180 Tage Zeit, die Kursinhalte zu bearbeiten. Die Bearbeitung der Lernmaterialien kann dabei örtlich und zeitlich flexibel gestaltet werden. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit ein Zertifikat zu erwerben. Der Online-Kurs ist von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 72 CME-Punkten zertifiziert (Zertifizierungszeitraum Dezember 2025-Dezember 2026). Die von der Landesärztekammer vergebenen Fortbildungspunkte werden zudem von der Psychotherapeutenkammer anerkannt.

Anmeldung

04. November 2026 – 10:00–11:00 Uhr, online

Souverän im Arbeitsalltag - Strategien für Stressbewältigung und innere Stärke

ONLINE-VORTRAGSREIHE FRAUENGESUNDHEIT DER OSTKREIS GLEICHSTELLUNGSBEAUFTRAGTEN

Die Online-Vortragsreihe Frauengesundheit informiert über Themen, die vor allem Frauen und Familien betreffen, in der Öffentlichkeit aber oft zu wenig Beachtung finden. Die Veranstaltungen sind online, kostenlos und offen für alle Interessierten.

Anmeldung

06. November 2026 – 10:30, online

Grundlagen zum Stillen

Netzwerk Gesund ins Leben

Das Seminar gehört zu der Seminarreihe "Ernährung von Säuglingen" vom Netzwerk Gesund ins Leben. Der Fokus der 1,5-stündigen Web-Seminare liegt auf der alltagsnahen Beratung junger Familien. Eingeladen sind alle Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die im engen Kontakt mit dieser Zielgruppe stehen und diese beraten.

Anmeldung

07.-08. November 2026 – 9:00-18:00 Uhr und 10:00-14:00 Uhr, Bielefeld

Frauengesundheit zwischen Pathologisierung und Medical Gaslighting - Wissen. Macht. Kommunikation

Arbeitskreis Frauengesundheit

Warum werden Frauen mit ihren Beschwerden im Gesundheitssystem systematisch nicht ernst genommen? Und was braucht es, damit sich das ändert? Mit diesen Fragen lädt der Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) zur Fachtagung 2026 nach Bielefeld ein.
Ziel ist es den aktuellen Forschungsstand zu bündeln, den interprofessionellen Austausch zu stärken und konkrete Impulse für eine geschlechtergerechtere Gesundheitsversorgung in Deutschland zu setzen.

Hier gibt es das Programm.

Anmeldung

09. November 2026 – 10:30 Uhr, online

Welche Nahrung wenn nicht gestillt wird?

Netzwerk Gesund ins Leben

Das Seminar gehört zu der Seminarreihe "Ernährung von Säuglingen" vom Netzwerk Gesund ins Leben. Der Fokus der 1,5-stündigen Web-Seminare liegt auf der alltagsnahen Beratung junger Familien. Eingeladen sind alle Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die im engen Kontakt mit dieser Zielgruppe stehen und diese beraten.

Anmeldung

13. November 2026 – 9:00-10:30 Uhr, online

Arzneimittel für Kinder im 1. Lebensjahr

Hebammenverband Niedersachsen e.V. - Referentin: Karin Kriwanek - Apothekerin IBCLC

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie benötigen andere Arzneimittel – in Dosierung und Arzneiform. Kinderarzneimittel stellen immer noch Mangelware in Deutschland dar. Der Ursache gehen wir auf den Grund. Und für die Hebammenpraxis gibt es viele Tipps und Arzneien, die sicher für Kinder eingesetzt werden können – aus Schulmedizin und der alternativen Heilkunde.

  • Arzneimitteldosierung und Darreichung bei Sgl. und Kleinkindern im 1. Lebensjahr
  • Weshalb gibt es so wenig Kinderarzneimittel in Deutschland
  • Möglichkeiten der Schulmedizin und der alternativen Heilkunde um Sgl. und Kleinkinder sicher zu behandeln.
Anmeldung

17. November 2026 – 10:00 - 14:00 Uhr, Apollostraße 2, Ronnenberg

Reanimationsfortbildung für Hebammen

Hebammenzentrale Region Hannover

In der Reanimationsfortbildung wird eine Referent: in des DRK das Neuste rund um Wiederbelebungsmaßnahmen bei Säuglingen und Erwachsenen vermitteln.

Anmeldung

18. November 2026 und 08. Dezember 2026  – jeweils 09:00- 12:15 Uhr, online

Schadstoffexpositionen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett - Einordnen und sicher kommunizieren

VieMea GmbH

Immer mehr beschäftigt Schwangere und Mütter die Frage, welche Materialien und Produkte geeignet für Sie und ihr Baby sind und wo möglicherweise relevante Schadstoffexpositionen entstehen. In der Online- Fortbildung wird genau dieses Thema aufgegriffen. Es geht darum, welche Belastungen tatsächlich relevant sind, welche Maßnahmen sinnvoll sind und wie Hebammen Orientierung geben können, ohne unnötig zu verunsichern.

Anmeldung

18. November 2026 – 17:30-19:45 Uhr, FMGZ, Escherstraße 10, Hannover

Digitalisierung und Veränderungen im Gesundheitswesen – was bedeutet das für Frauen?

Frauen- und Mädchen-Gesundheitszentrum Region Hannover e.V. (FMGZ)

Mit Einführung der Elektronischen Patientenakte 2023, dem aktuellen GKV- (Krankenkassen) Beitrags-Stabilisierungsgesetz und dem geplanten Digitalgesetz erfolgt eine umfassende Änderung im Gesundheitswesen. Dies wird die Gesundheitsversorgung nachhaltig verändern. Die Veränderungen betreffen den Datenschutz, die ärztliche Schweigepflicht und das Arzt-Patient:innenverhältnis. Diese

Veränderungen und mögliche Auswirkungen sollen in einem Vortrag durch die Gynäkologin Susanne Ilg genauer betrachtet werden.  Im Anschluss an den Vortrag ist eine Diskussion geplant. Das FMGZ Region Hannover e.V. lädt alle Interessierten herzlich dazu ein.

Anmeldung

19. November 2026 – 10:00-11:30 Uhr, online

Baby, Bindung, Bildschirm? – Medien im Alltag mit Säuglingen & Kleinkindern

klicksafe und Blickwechsel e.V.

Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Alltag von Familien. Viele Kinder kommen bereits in den ersten Lebensjahren regelmäßig mit Smartphones, Tablets oder Fernsehern in Berührung. Fachkräfte erleben, dass digitale Medien in vielen Familien zum Beruhigen, Beschäftigen, als Erziehungsmittel oder zum Festhalten besonderer Momente genutzt werden. Gleichzeitig bestehen Unsicherheiten darüber, welche Bedeutung frühe Medienerfahrungen für die Entwicklung von Kindern haben und wie Eltern bei diesem sensiblen Thema gut begleitet werden können.

Das gemeinsame Webseminar mit Expertinnen von klicksafe und Blickwechsel e.V. vermittelt grundlegendes Wissen zu frühen Medienerfahrungen und ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Kindern und bietet fachlich fundierte Orientierung für die pädagogische Praxis. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fachkräfte mit Eltern über die familiäre Mediennutzung und Herausforderungen ins Gespräch kommen und sie dabei unterstützen können, nach passenden Alternativen zu suchen und ihre eigene Vorbildfunktion zu reflektieren. Dazu wird das neue Materialpaket für den U3-Bereich von klicksafe und Blickwechsel vorgestellt. Die Online-Veranstaltung richtet sich an alle pädagogischen Fachkräfte aus dem U3-Bereich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung

25. November 2026 – Hanns-Lilje-Haus Hannover

Ethische Fragen der materno-fetalen Chirurgie

Zentrum für Gesundheitsethik an der Evangelischen Akademie Loccum

Tagung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Ethische Fragen am Lebensanfang“ in der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM), weiterführende Informationen werden  zu einem späteren Zeitpunkt auf der Seite der Evangelischen Akademie Loccum bereitstehen.

Anmeldung

27. November 2026 – 20:00-22:00 Uhr, online

Betreuung in der Klinik & sichere Geburt bei Präeklampsie und HELLP-Syndrom

 Bundesverband Präeklampsie & HELLP-Syndrom e.V.

Eine Schwangerschaft mit Bluthochdruck, Präeklampsie und/oder HELLP-Syndrom ist herausfordernd und kann beängstigend sein. Viele Frauen und Familien erleben diese Situation. Es gibt klare Empfehlungen und moderne Betreuungskonzepte, die Mutter und Kind bestmöglich unterstützen und schützen können. 

Im November bietet der Bundesverband Präeklampsie & HELLP-Syndrom e.V. ein online-Seminar zum Thema "Betreuung in der Klinik & sichere Geburt" mit PD Dr.in Anne Dathan-Stumpf als Referentin an. Im Anschluss an das Seminar gibt es Zeit für eine Fragerunde.

Anmeldung

01. Dezember 2026 – 10:00–16:30 Uhr - Akademie des Sports, Hannover

Fachtag Essstörungen -

Gemeinsam gute Versorgung gestalten

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung 

Essstörungen sind komplexe Erkrankungen, die eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteur:innen  erfordern. Gleichzeitig zeigen sich in der Praxis vielfältige Herausforderungen auch an den Schnittstellen zwischen Beratung, Schule, Jugendhilfe, Gesundheitswesen und weiteren Unterstützungssystemen.

Geplant sind unter anderem:

  • Fachliche Impulse und Praxisberichte
  • Einblicke in bestehende Projekte und Unterstützungsangebote
  • Interdisziplinärer Austausch
  • Workshops zu aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven
  • Raum für Vernetzung und Zusammenarbeit

Ziel des Fachtags ist es, Wissen zu bündeln, Kooperationen zu stärken und Impulse für die Weiterentwicklung der Versorgungslandschaft in Niedersachsen zu setzen. Das offizielle Programm und Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze. Fortbildungspunkte bei der ÄKN werden beantragt.

Save the Date

02. Dezember 2026 – 7:30–8:15 Uhr & 20:00-20:45, online

Atonie – Vermeidung und Management

GYN TO GO - Dr. Anja Radusch, Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara (Halle an der Saale)

Sofern noch nicht erfolgt, müssen Sie sich einmalig im Onlineportal mit Ihren persönlichen Daten registrieren. Die Daten dienen u.a. zur Erstellung Ihrer persönlichen Teilnehmerbestätigungen und zur Meldung Ihrer erworbenen Fortbildungspunkte an die Bundesärztekammer. Pro Termin vergibt die Ärztekammer 1 CME Punkt.

Anmeldung

07. Dezember 2026 – 16:00-17:30 Uhr, Nienburg

Erzählcafé Geburt

Frauen - & Mädchenberatungsstelle, Tragbar Nienburg, Am Mußriedegraben 4, 31582 Nienburg

Seit 2014 finden überall in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich viele berührende Erzählcafés mit unterschiedlichen Zielgruppen statt. Auch die Frauen- und Mädchenberatungsstelle in Nienburg startete mit einer Reihe von Erzählcafés, in der belastenden Geburtserfahrungen Raum bekommen. "Die Treffen haben mich tief berührt", sagte die Veranstalterin Myriam Stegemann, "Die Frauen haben sich gegenseitig unterstützt und es war eine so schöne Stimmung. Natürlich kamen auch Ängste hoch, aber im Vordergrund stand immer was die Frauen jetzt für sich tun können und was sie stärkt." In kleiner Runde können die betroffenen Frauen erleben, dass sie mit dieser Erfahrung nicht alleine sind. Auch die Kinder können dabei sein, denn durch sie fällt es den Müttern leichter, wieder in die Gegenwart zu kommen. Das nächste Erzählcafé ist am 7. Dezember, um Anmeldung wird gebeten.

Anmeldung

08. Dezember 2026 – ab 9:30 Uhr, Hannover

Fachtag Frühe Hilfen der Region Hannover

Von der Krise der Eltern hin zur Entwicklung und den Bedürfnissen der Kinder

Haus der Region Hannover, Hildesheimer Straße 18

Das Netzwerktreffen zu postpartalen Krisen hat im vergangenen Jahr deutlich gemacht, wie vielfältig und belastend Krisen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit einem Kind sein können und hat wichtige Impulse für die Zusammenarbeit von Gesundheitswesen, Jugendhilfe und weiteren Unterstützungssystemen gesetzt. In diesem Jahr richtet sich der Blick auf diejenigen, die häufig nicht selbst über ihre Erfahrungen sprechen können: die Kinder.

Wie erleben Säuglinge und Kleinkinder die psychischen Belastungen ihrer Eltern? Welche Auswirkungen können postpartale Depressionen, Ängste, traumatische Geburtserfahrungen oder andere Krisen auf Bindung, Selbstregulation und Entwicklung haben? Welche Risiken entstehen, wenn Belastungen unerkannt bleiben – und welche Schutzfaktoren stärken Kinder von Anfang an?

Aktuelle Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung sowie den Forschungen des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen und des Deutschen Jugendinstituts zeigen: Frühe Belastungen müssen nicht zu dauerhaften Benachteiligungen führen. Entscheidend ist, ob Familien rechtzeitig Unterstützung erhalten.

Damit rückt auch eine zentrale Herausforderung der Frühen Hilfen in den Fokus: Gerade Familien mit hohen Belastungen erreichen Unterstützungsangebote häufig nicht oder erst spät. Die Veranstaltung zeigt auf, wie Zugänge verbessert, Risiken früh erkannt und Kinder wirksam geschützt und gestärkt werden können. Weitere Informationen zum Programm folgen. Anmeldungen sind ab sofort möglich per Mail möglich.

Anmeldung

14. Dezember 2026 - 18:00-19:00 Uhr, online

Projekt Wechseljahre: Schlaf & Stressregulation; Symptom des Monats: Nächtliches Aufwachen

Hebammenverband Niedersachsen e.V. - Referentin: Mechthild Berges-Hornig - Wechseljahrsberatung

Wechseljahre bewusst gestalten ist eine offene Online-Reihe für Frauen, die ihre Wechseljahre mit mehr Wissen, Klarheit und Selbstfürsorge erleben möchten. Jeder Termin steht für sich und bietet eine Mischung aus fundiertem Input, alltagstauglichen Impulsen und wertschätzendem Austausch.

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Begleitern der Wechseljahre. Wir schauen, wie wir auf Schlaf und Stress positiv einwirken können.

Anmeldung

21. Dezember 2026 - 19:00 Uhr, online

Anthro Pädiatrie Weltweit: Wie funktioniert Anthrop. Pädiatrie ausserhalb Europas?

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Die Veranstaltung gehört zu der Fortbildungsreihe Update Anthroposophische Pädiatrie. Es handelt sich um eine online Fortbildungsreihe mit aktuellen Themen der Kinder- und Jugendmedizin im (Um-)Feld der Anthroposophischen Medizin mit Fokus auf:

  • Aktuelle Therapie-Empfehlungen in der Anthrop. Medizin.
  • Lehrreiche Krankheitsverläufe und Einzelfallberichte aus dem Klinik-Alltag
  • Vorstellung von in der Pädiatrie relevanten Anthrop. Arzneimitteln
  • Aktuelles aus sich überschneidenden Themen-Gebieten, wie Pädagogik, internationale Medizin, anderen Therapierichtungen, etc.
  • Vorstellung von Personen und Institutionen im Umfeld der Anthrop. Pädiatrie
  • Update zu aktuell öffentlich diskutierten Themen betreffend Anthrop. Pädiatrie
  • Vorstellung von aktuellen Projekten aus Forschung, Lehre und Klinik   

und richtet sich an Kinder-Ärzte:innen (insb. in Ausbildung), interessierte Ärzt:innen aus anderen Richtungen, Pflegende, Therapeut:innen und Studierende.


Anmeldung

27. Januar  2027 - 09:00-13:00  Uhr, Hybrid ÄKN Hannover und online

Basiswissen Sucht - von Haltung bis Umgang

Hebammenzentrale Hannover

Sucht begegnet uns in vielen Facetten – ob Alkohol, Cannabis, Medikamente oder andere illegalisierte Substanzen. Für Fachkräfte heißt das, aufmerksam zu sein, sensibel hinzuschauen und gleichzeitig offen und wertschätzend im Kontakt zu bleiben – ohne vorschnell zu urteilen oder zu bagatellisieren. Doch wo beginnt schädlicher Konsum und wann ist es eine Sucht? Wie spreche ich das Thema an? Welche Besonderheiten bestehen mit Blick auf Schwangerschaft und Stillzeit? Diese praxisnahe Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen rund um das Thema Sucht und bietet Orientierung für den professionellen Umgang mit konsumierenden oder suchtgefährdeten Menschen in Ihrer Arbeit.

Anmeldung

3. Februar 2027 - 17:00-20:15 Uhr, Hybrid ÄKN Hannover und online

Ganzheitliche Versorgung von Betroffenen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C) - Gesellschaftliche, psychosoziale und medizinische Perspektiven für die Praxis

Ärztekammer Niedersachsen & Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung

Die Versorgung von Betroffenen weiblicher Genitalverstümmelung/-beschneidung (Female Genital Mutilation/Cutting, FGM/C) stellt Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen vor komplexe medizinische, psychosoziale und rechtliche Herausforderungen. Eine qualitativ hochwertige Behandlung erfordert neben fundiertem medizinischem Wissen auch die Fähigkeit, gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu verstehen, kultursensibel zu kommunizieren und die psychische Gesundheit der Betroffenen angemessen zu berücksichtigen.

Im ersten Teil der Fortbildung diskutieren Expertinnen gesellschaftliche Perspektiven und aktuelle Herausforderungen, Möglichkeiten einer kultursensiblen Ansprache sowie die psychische Versorgung der Betroffenen im Rahmen einer interdisziplinären Podiumsdiskussion. Ziel ist es, unterschiedliche Blickwinkel zusammenzuführen und praxisnahe Impulse für den professionellen Umgang im klinischen Alltag zu geben.

Im zweiten Teil werden medizinische Fragestellungen im Zusammenhang mit weiblicher Genitalverstümmelung/-beschneidung (FGM/C) vermittelt. Ausgehend von einer Vorstellung der vier WHO-Typen werden gesundheitliche Folgen, mögliche Komplikationen, typische Beschwerden sowie aktuelle Behandlungsoptionen beleuchtet.

Die Fortbildung richtet sich in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen, steht jedoch ausdrücklich auch weiteren Fachkräften offen, die in der Beratung, Begleitung und Versorgung von Betroffenen tätig sind, beispielsweise in psychosozialen Beratungsstellen, medizinischen Einrichtungen oder anderen unterstützenden Angeboten. Ziel ist es, eine respektvolle, kultursensible sowie evidenzbasierte Versorgung entlang der gesamten Versorgungskette zu unterstützen.

Eine Zertifizierung mit 3 Fortbildungspunkten ist erfolgt. Eine verbindliche Anmeldung bis zum 1. Februar 2027 ist erforderlich. 

Anmeldung

8. und 9. Februar 2027 – 9:00–12:30 Uhr & 9:00-11:30 Uhr, online

CTG – verstehen, bewerten, dokumentieren

Staude Akademie

Frischen Sie Ihr Wissen auf! In diesem praxisnahen Webinar zeigt Ihnen die Hebamme und Gutachterin Patricia Gruber anhand konkreter Beispiele, worauf es beim Lesen von CTGs ankommt – und welche Fallstricke es zu vermeiden gilt. Anhand von Live-Präsentationen und kurzen Selbstlerneinheiten werden Sie Schritt für Schritt sicherer im Umgang mit der CTG-Interpretation. 

Sie vertiefen Ihr Verständnis zur Physiologie der fetalen Herzaktion und ihrer Regelmechanismen. Eine wichtige Grundlage, um CTG-Aufzeichnungen zu verstehen, richtig zu bewerten und korrekt zu dokumentieren. Sie erhalten die Möglichkeit, pathologische Verläufe zu analysieren und in einem geschützten Raum adäquates Handeln zu üben. Hierbei kommt auch der Austausch in der Gruppe nicht zu kurz: Gemeinsam reflektieren Sie Fallbeispiele und können von Ihren Erfahrungen berichten. 

Anmeldung

15. Februar 2027 - 20:00-22:00 Uhr, online

Spätfolgen und Langzeitgesundheit nach Präeklampsie & HELLP-Syndrom

 Bundesverband Präeklampsie & HELLP-Syndrom e.V.

Eine Präeklampsie entsteht vor allem durch eine gestörte Entwicklung der Plazenta in der Frühschwangerschaft und eine Funktionsstörung der Gefäße im gesamten Körper. Noch immer sind längst nicht alle Zusammenhänge erforscht. Bekannt ist aber, dass das Risiko für langfristige Herz- und Gefäß-Erkrankungen sowohl für die Mutter als möglicherweise auch für das Kind erhöht ist. Deshalb ist es besonders wichtig, nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch danach gut betreut zu werden und zu wissen, was zu tun ist. Im Februar bietet der Bundesverband Präeklampsie & HELLP-Syndrom e.V. ein online-Seminar zum Thema "Spätfolgen und Langzeitgesundheit nach Präeklampsie & HELLP-Syndrom" mit Prof.in Dr.in Tanja Groten als Referentin an. Im Anschluss an das Seminar gibt es Zeit für eine Fragerunde.

Anmeldung

15. Februar 2027 - 19:00,  online

Akute Angina Tonsillaris: Behandlungsempfehlungen in der Anthrop. Pädiatrie

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Die Veranstaltung gehört zu der Fortbildungsreihe Update Anthroposophische Pädiatrie. Es handelt sich um eine online Fortbildungsreihe mit aktuellen Themen der Kinder- und Jugendmedizin im (Um-)Feld der Anthroposophischen Medizin mit Fokus auf:

  • Aktuelle Therapie-Empfehlungen in der Anthrop. Medizin.
  • Lehrreiche Krankheitsverläufe und Einzelfallberichte aus dem Klinik-Alltag
  • Vorstellung von in der Pädiatrie relevanten Anthrop. Arzneimitteln
  • Aktuelles aus sich überschneidenden Themen-Gebieten, wie Pädagogik, internationale Medizin, anderen Therapierichtungen, etc.
  • Vorstellung von Personen und Institutionen im Umfeld der Anthrop. Pädiatrie
  • Update zu aktuell öffentlich diskutierten Themen betreffend Anthrop. Pädiatrie
  • Vorstellung von aktuellen Projekten aus Forschung, Lehre und Klinik   

und richtet sich an  Kinder-Ärzte:innen (insb. in Ausbildung), interessierte Ärzt:innen aus anderen Richtungen, Pflegende, Therapeut:innen und Studierende.


Anmeldung

18. Februar 2027 – 15:00 - 19:00 Uhr, Hannover

Einführung in die Kinderosteopathie für Hebammen

Hebammenzentrale Hannover

In dieser Fortbildung werden uns die beiden Osteopathinnen Marleen Maier und Mareike Suppe einen kleinen Einblick in die Osteopathie geben.

Im ersten Teil zeigen sie auf, welche osteopathischen Behandlungen Schwangere vor und nach der Geburt unterstützen können. Danach liegt der besondere Schwerpunkt auf der Säuglingsosteopathie: es werden mögliche geburtsbedingte Komplikationen und Verletzungen sowie deren osteopathische Behandlungsmöglichkeiten besprochen. Dabei gehen die beiden Referentinnen insbesondere auf orale Restriktionen und deren Bedeutung für die Entwicklung des Säuglings ein.

Anmeldung

24. Februar 2027 – 15:00 - 19:00 Uhr, Hannover

Schwangerschaftsabbruch und -konfliktberatung

Ärztekammer Niedersachsen, Berliner Allee 20, 30175 Hannover

Für die Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 219 StGB/Schwangerschaftskonfliktgesetz sowie den Schwangerschaftsabbruch nach §218a StGB gibt es umfangreiche (Sonder-)Regelungen. Diese Fortbildung bietet einen kompakten Überblick über rechtliche, medizinische und beratungspraktische Aspekte. Fachliche Beiträge aus der ärztlichen Praxis und der Beratungsarbeit werden durch Informationen zu (berufs-)rechtlichen Rahmenbedingungen ergänzt. Die Veranstaltung richtet sich gleichermaßen an Ärztinnen und Ärzte wie auch an Beratungskräfte aus Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen und bietet Gelegenheit zum Austausch, zur Diskussion und zur Klärung offener Fragen.

Dieser Kurs ist auch für Mitarbeitende von Beratungsstellen zugelassen und anerkannt als Qualifizierung für Beratungskräfte vom Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. Eine Zertifizierung mit 4 Fortbildungspunkten ist erfolgt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung

03. & 04. März 2027 - jeweils 09:00 - 13:30 Uhr,  online

Sterneneltern hilfreich begleiten

Sterneneltern begleiten

Diese Online-Fortbildung vermittelt aktuelles Wissen zum Umgang mit Eltern nach Verlust in der Schwangerschaft oder rund um die Geburt (Sterneneltern). Schwerpunkte sind rechtliche Fragen, Vorbereitung und Begleitung stiller Geburten, Unterstützung im Wochenbett und Trauerprozess sowie ein Überblick über Hilfsangebote und Literatur. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen, Handlungssicherheit zu geben und Raum für Erfahrungsaustausch zu schaffen.

Die Fortbildung richtet sich an Ärzti:nnen, Pflegepersonal in Gynäkologie und Geburtshilfe, Hebammen, Seelsorger:innen, Bestatter:innen und alle Berufsgruppen, die beruflich mit Schwangeren und werdenden Eltern arbeiten. Referentin ist Daniela Nuber-Fischer, systemische Beraterin, Leiterin der Sternenkindersprechstunde München und politisch engagiert für die Belange von Sterneneltern.

Anmeldung

17. Mai 2027 - 19:00,  online

Forschung in der Anthrop. Pädiatrie: ein Update 

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Die Veranstaltung gehört zu der Fortbildungsreihe Update Anthroposophische Pädiatrie. Es handelt sich um eine online Fortbildungsreihe mit aktuellen Themen der Kinder- und Jugendmedizin im (Um-)Feld der Anthroposophischen Medizin mit Fokus auf:

  • Aktuelle Therapie-Empfehlungen in der Anthrop. Medizin.
  • Lehrreiche Krankheitsverläufe und Einzelfallberichte aus dem Klinik-Alltag
  • Vorstellung von in der Pädiatrie relevanten Anthrop. Arzneimitteln
  • Aktuelles aus sich überschneidenden Themen-Gebieten, wie Pädagogik, internationale Medizin, anderen Therapierichtungen, etc.
  • Vorstellung von Personen und Institutionen im Umfeld der Anthrop. Pädiatrie
  • Update zu aktuell öffentlich diskutierten Themen betreffend Anthrop. Pädiatrie
  • Vorstellung von aktuellen Projekten aus Forschung, Lehre und Klinik   

und richtet sich an  Kinder-Ärzte:innen (insb. in Ausbildung), interessierte Ärzt:innen aus anderen Richtungen, Pflegende, Therapeut:innen und Studierende.


Anmeldung

19. Juli 2027 - 19:00,  online

Harnwegsinfekte - Rezidive verhindern

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Die Veranstaltung gehört zu der Fortbildungsreihe Update Anthroposophische Pädiatrie. Es handelt sich um eine online Fortbildungsreihe mit aktuellen Themen der Kinder- und Jugendmedizin im (Um-)Feld der Anthroposophischen Medizin mit Fokus auf:

  • Aktuelle Therapie-Empfehlungen in der Anthrop. Medizin.
  • Lehrreiche Krankheitsverläufe und Einzelfallberichte aus dem Klinik-Alltag
  • Vorstellung von in der Pädiatrie relevanten Anthrop. Arzneimitteln
  • Aktuelles aus sich überschneidenden Themen-Gebieten, wie Pädagogik, internationale Medizin, anderen Therapierichtungen, etc.
  • Vorstellung von Personen und Institutionen im Umfeld der Anthrop. Pädiatrie
  • Update zu aktuell öffentlich diskutierten Themen betreffend Anthrop. Pädiatrie
  • Vorstellung von aktuellen Projekten aus Forschung, Lehre und Klinik   

und richtet sich an  Kinder-Ärzte:innen (insb. in Ausbildung), interessierte Ärzt:innen aus anderen Richtungen, Pflegende, Therapeut:innen und Studierende.


Anmeldung

16. August 2027 - 19:00,  online

Anthroposophische Therapien bei Neu- und Frühgeborenen

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Die Veranstaltung gehört zu der Fortbildungsreihe Update Anthroposophische Pädiatrie. Es handelt sich um eine online Fortbildungsreihe mit aktuellen Themen der Kinder- und Jugendmedizin im (Um-)Feld der Anthroposophischen Medizin mit Fokus auf:

  • Aktuelle Therapie-Empfehlungen in der Anthrop. Medizin.
  • Lehrreiche Krankheitsverläufe und Einzelfallberichte aus dem Klinik-Alltag
  • Vorstellung von in der Pädiatrie relevanten Anthrop. Arzneimitteln
  • Aktuelles aus sich überschneidenden Themen-Gebieten, wie Pädagogik, internationale Medizin, anderen Therapierichtungen, etc.
  • Vorstellung von Personen und Institutionen im Umfeld der Anthrop. Pädiatrie
  • Update zu aktuell öffentlich diskutierten Themen betreffend Anthrop. Pädiatrie
  • Vorstellung von aktuellen Projekten aus Forschung, Lehre und Klinik   

und richtet sich an  Kinder-Ärzte:innen (insb. in Ausbildung), interessierte Ärzt:innen aus anderen Richtungen, Pflegende, Therapeut:innen und Studierende.


Anmeldung

Dokumentation


Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
7. Oktober 2026 -  16:00 - 17:30 Uhr, online

U Plus E - Flächendeckendes Screeninig zur Früherkennung und Frühbehandlung von Depressionen von Eltern

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Etwa 15 Prozent der Mütter und fünf Prozent der Väter erkranken während der Schwangerschaft an einer Depressionen. Bei einer Manifestation können sich daraus Störungen im Umgang mit dem Kind, Bindungsstörungen oder sogar Vernachlässigung und Missbrauch entwickeln.

Dr. Susanne Simen aus der Universitätsklinik der Paracelsus Medizinischen Privatuniversitätsklinik Nürnberg stellt UPlusE vor: ein App-basiertes Screening zur Früherkennung depressiver Entwicklungen, psychosozialer Belastungen und Problemen in der Eltern-Kind-Beziehung etabliert werden. Sowohl (werdende) Mütter als auch Väter sollen zum Ende der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes regelmäßig befragt werden. Diese Befragungen werden an die Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen bzw. U-Untersuchungen beim Pädiater gekoppelt. Aufgrund dieser Daten erfolgt eine bedarfsgerechte Vermittlung von Hilfsangeboten für die Betroffenen.

Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, beim  Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, beim Gesundheitsamt Region Hannover (Hebammen) und den Amtshebammen Bremen (Hebammen) beantragt.

Kooperationspartner: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe

Anmeldung
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
16. September 2026 -  16:00 - 17:30 Uhr, online

Mehr sehen, besser begleiten

Armutssensibilität rund um die Geburt

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen
& Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit

Soziale Ungleichheit ist einer der stärksten Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Das gilt in besonderem Maße für die Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt. Existenzsorgen, prekäre Wohn- und Arbeitsverhältnisse sowie chronischer Stress erhöhen das Risiko für Komplikationen, beeinflussen den Geburtsverlauf und erschweren den Start in die Elternschaft. Gleichzeitig sind genau diese Familien oft am schwersten zu erreichen und am stärksten von Versorgungslücken betroffen.

Diese Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, die Schwangere und junge Familien begleiten und die wissen, dass medizinische Versorgung allein nicht ausreicht. Im Mittelpunkt stehen praktische Fragen und Ansätze rund um die Herausforderungen einer armutssensiblen Schwangerenbetreuung.

Die Veranstaltung bietet fachliche Impulse, Raum für Austausch und konkrete Beispiele aus der Praxis. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern auch um Haltung: um einen Blick, der Belastungen wahrnimmt, ohne Menschen darauf zu reduzieren.

Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, beim  Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie für Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, beim Gesundheitsamt Region Hannover (Hebammen) und den Amtshebammen Bremen (Hebammen) beantragt.

Kooperationspartner: Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
24. Juni 2026 -  15:30 - 18:15 Uhr, online

Psychische Gesundheit rund um die Geburt

Ein Thema, das wir endlich ernst nehmen müssen

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Etwa 15 Prozent der Mütter und 5 – 10 Prozent der Väter erkranken während der Schwangerschaft an einer Depressionen. Bei einer Manifestation können sich daraus Störungen im Umgang mit dem Kind, Bindungsstörungen oder sogar Vernachlässigung und Missbrauch entwickeln. Obwohl Hebammen und Ärzt:innen die Eltern im Rahmen der Schwangerenvorsorge regelmäßig sehen, werden psychische Erkrankungen oft nicht erkannt. Auch die Betroffenen verkennen die Situation häufig, da psychische Erkrankungen unterschätzt und stigmatisiert sind. Zudem sind die Fachkräfte aus Geburtshilfe, Pädiatrie, Frühen Hilfen und Psychiatrie/Psychotherapie/Psychosomatik bislang nicht ausreichend vernetzt. Die Veranstaltung möchte diese Probleme beleuchten und Wege aufzeigen, um Lösungen zu finden.

Fortbildungspunkte wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen, dem Gesundheitsamt Region Hannover und den Amtshebammen Bremen beantragt.

Kooperationspartner: Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfe

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
15. April 2025 -  16:00 - 17:30 Uhr, online

Mütter brauchen Netzwerke - Wenn das Leben aus dem Gleichgewicht gerät: Geburtsnachbereitung für erschöpfte Eltern

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Geburt und Mutterwerden verändern alles.
Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung – aber auch Abschiede, Unsicherheiten und tiefgreifende Veränderungen mit sich. Gesundheit, Familie, Lebensbedingungen und das eigene Selbstbild geraten oft in Bewegung. Mutterwerden ist kein einzelner Moment, sondern ein langer Weg – ein Prozess, der manchmal überfordert.

Notruf Mirjam ist ein Netzwerk für Mütter in Extremsituationen. Sie begleiten und unterstützen Mütter in finanziellen Notlagen, alleinerziehende Mütter, Frauen, die vor der schweren Entscheidung stehen, ihr Kind abzugeben sowie Mütter, die sich in einer psychischen Krise befinden und dringend Hilfe brauchen.

In der Fortbildung stellen sie die Arbeit von Notruf Mirjam vor und sprechen darüber, warum es so wichtig ist, dass Mütter nicht allein bleiben. Sie zeigen auf, wie konkrete Hilfe aussehen kann – durch Gespräche, finanzielle Unterstützung und, wenn es nötig ist, ein schützendes Dach über dem Kopf. Konkret berichten sie auch über das Good-practice-Beispiel der Online-Austauschgruppe in der Region Hannover. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.

Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte aus dem geburtshilflichen, psychosozialen und beratenden Kontext.


Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
26. November 2025 -  16:30 - 18:00 Uhr, online

Gewalt und System: Begriffe, empirische Befunde und gesellschaftliche Kontexte von Gewalt in der Geburtshilfe

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Seit etwa 10 Jahren wird – angestoßen durch die Graswurzelbewegung „Roses Revolution“ – mit stetig wachsender Aufmerksamkeit das Phänomen Gewalt in der Geburtshilfe diskutiert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vermeidung und Bekämpfung von Respektlosigkeit und Missbrauch in der Geburtshilfe seit 2014 auf ihre Agenda gesetzt, und auch die UN-Generalversammlung und der Europarat verurteilen Gewalt in der Geburtshilfe als massive, weltweit vorkommende und systemisch eingelagerte Formen von Menschenrechtsverletzungen, als Form von Gewalt gegen Frauen sowie als Ausdruck geschlechtsspezifischer Diskriminierung.

Zugleich weisen empirische Befunde darauf hin, dass Gewalt gegen Gebärende häufig eingelagert ist in institutionelle Settings und Arbeitsplatzkulturen, die insgesamt von Abwertung, Angst, starren Hierarchien und von dem Erlernen und der Weitergabe von Gewalt auch zwischen Geburtshelfer:innen geprägt sind.

In der Veranstaltung werden einführend Begriffe, Konzepte und empirische Befunde zur Entstehung und zum Vorkommen von Gewalt in der Geburtshilfe dargelegt. Dr.in Tina Jung vom Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen zeigt auf, wie Gewalt in der Geburtshilfe in sozialen Bewegungen, internationalen Organisationen und in der Fachöffentlichkeit in Deutschland verhandelt wird und Eingang in Policy-Dokumente und Rechtsnormen gefunden hat. Weiter wird ein Blick auf die institutionellen und politischen Rahmenbedingungen von Gewalt in der Geburtshilfe geworfen und im Kontext mit der Ökonomisierung des Gesundheitssystems diskutiert. Grundlage sind u.a. eigene Forschungsergebnisse, die im Rahmen des vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Forschungsprojekts „Gewalt gegen Frauen während der Geburt in geburtshilflichen Einrichtungen (GFGE). Begriff, Ursachen, Entstehungszusammenhänge“ entstanden sind.

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01. Oktober 2025 - 13:00 - 16:10 Uhr, online

Ankommen heißt auch: Gesund bleiben

Gesundheitsschutz für geflüchtete Frauen im Kontext von Schwangerschaft und Geburt

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Geflüchtete Frauen stehen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt vor vielfältigen Herausforderungen: rechtlichen Hürden, eingeschränktem Zugang zu medizinischer Versorgung wie  zum Beispiel im Zusammenhang mit FGM/C, sowie sprachlichen und kulturellen Barrieren.

In der Veranstaltung wird aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven beleuchtet, wie eine Gesundheitsversorgung für geflüchtete Frauen niedrigschwellig, rechtlich fundiert und kultursensibel gestaltet werden kann.

Den Auftakt der Fachvorträge gestaltet Claire Deery, Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Asylrecht und Vorstandsvorsitzende des Niedersächsischen Flüchtlingsrates, mit einem Beitrag zum Thema „Gesundheit schützen – Rechte stärken: rechtliche Perspektiven auf gesundheitliche Versorgung in der Schwangerschaft unter Berücksichtigung von FGM/C“. Im Anschluss gibt Henriette Wolff von der Hebammenzentrale Braunschweig einen praktischen Einblick in „Niedrigschwellige Versorgung geflüchteter Schwangerer – Gute Praxis im Fokus“. Den dritten Fachvortrag hält Nana Ngantcha, Geschäftsführerin von Baobab – zusammensein e. V., zum Thema „FGM/C im Beratungskontext: Orientierung in psychosozialen, medizinischen und kulturellen Themenfeldern“.

Abschließend bietet eine virtuelle Austausch- und Vernetzungsrunde die Möglichkeit zum fachlichen Dialog.


Triggerwarnung: Es werden Themen behandelt, die körperliche und seelische Gewalt beinhalten können.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
11. Juni 2025 -  15:30 - 18:30 Uhr, online

Interdisziplinärer Fachtag Schwangerenvorsorge - gemeinsam für eine frauzentrierte Versorgung

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen, Hebammenverband Niedersachsen e. V., Berufsverband der Frauenärzte e. V.

Um Schwangeren eine an ihren Bedürfnissen orientierte, gut erreichbare und vielfältige Vorsorge durch alle dafür in Frage kommenden Berufsgruppen zu ermöglichen, ist nicht nur ein ausreichendes Angebot, sondern auch eine reibungslose Zusammenarbeit von Hebammen und Frauenärzt:innen notwendig. Dabei sollten die Bedürfnisse und Rechte der Schwangeren sowie die gute Qualität der Betreuung im Mittelpunkt stehen. Neben fachlicher Kompetenz tragen aber auch ein respektvoller Umgang, Wertschätzung, gute Kommunikation, eine gemeinsame Haltung und Ziele, Sympathie sowie gegenseitiges Vertrauen zur Zufriedenheit der werdenden Eltern und aller beteiligten Fachpersonen bei. Der Fachtag rückt innovative und evidenzbasierte Betreuungskonzepte in den Fokus.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
21. Mai 2025 -  16:30 - 18:00 Uhr, online

Das nachgeburtliche Gespräch - Eltern stärken und Geburtserfahrungen besprechen

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Die Geburt eines Kindes ist ein einzigartiges, lebensveränderndes Ereignis. Für viele Eltern ist es einer der schönsten Momente ihres Lebens. Gleichzeitig erleben etwa 20 Prozent der Frauen die Geburt als traumatisch. Solche Erfahrungen können tiefgreifende Spuren hinterlassen und in manchen Fällen sogar zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen.

Ein professionell begleitetes Geburtsnachgespräch, zum Beispiel mit der betreuenden Hebamme, bietet Eltern die Möglichkeit, ihre Geburtserlebnisse zu verarbeiten, offene Fragen zu klären und Emotionen wie Angst, Trauer, Scham oder Schuld aufzuarbeiten. Es schafft Raum für Verständnis, indem es Fragen zu den Abläufen und medizinischen Eingriffen erläutert, unerfüllte Erwartungen anspricht und hilft, die eigene Geburtsgeschichte zu rekonstruieren.

Die Fortbildung richtet sich an Fachpersonen der geburtshilflichen Versorgung  und vermittelt Kompetenzen zur Durchführung am Beispiel der Einführung des nachgeburtlichen Gespräches in der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem.

Dokumentation
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
19. März 2025 -  16:30 - 18:00 Uhr, online

Pränatale Begleitung von Eltern, die ein schwerstkrankes Kind erwarten

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Die pränatale Begleitung von Eltern, die ein Kind mit lebensbegrenzender Erkrankung erwarten, beginnt unmittelbar nach der Diagnose im Rahmen der pränatalen Diagnostik. Sie orientiert sich an einem multiprofessionellen Ansatz. Der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Begleitung der Eltern während der Schwangerschaft, nach der Geburt und darüber hinaus: Betroffenen Familien werden beispielsweise verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt, die Diagnose wird ihnen verständlich erklärt, mögliche Therapieansätze werden gemeinsam betrachtet und auch die Vorbereitung auf den Abschied vom Kind wird begleitet.

„Löwenherz“ bietet betroffenen Familien eine kontinuierliche Begleitung – von der Diagnosestellung in der Schwangerschaft über die Geburt bis zur Zeit nach dem Tod des Kindes. Die Erfahrungen aus diesem Projekt fließen in die Fortbildung ein und bieten wertvolle Einblicke für betroffene Familien sowie Fachkräfte aus den Bereichen Geburtshilfe, psychosoziale Beratung und Palliativversorgung.

Dokumentation
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
01. Oktober 2024 16:30 , digital
Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Ein Hebammenkreißsaal ergänzt das geburtshilfliche klinische Angebot und eignet sich für Kliniken jeder Versorgungsstufe, von kleinen Geburtenstationen bis hin zu Kliniken der Maximalversorgung. Ein „Ja“ zum Hebammenkreißsaal bedeutet laut dem Deutschen Hebammenverband kein „Nein“ zur Ärztin/zum Arzt oder zum interprofessionellen Kreißsaal.

Die in Kooperation mit dem Hebammenverband Niedersachsen e.V. (HVN), dem Aktionsbündnis Gesundheit rund um die Geburt in Niedersachsen und Mother Hood e. V. geplante Veranstaltung ist der Auftakt einer Fortbildungsreihe und betrachtet das Thema zunächst aus der politischen Perspektive. Im Februar 2025 wird der HVN in einer Folgeveranstaltung einen inhaltlichen Schwerpunkt setzen. Über das kommende Jahr sind zudem ergänzende Workshops geplant. Ziel ist die Motivation und die Befähigung der geburtshilflichen Abteilungen zur flächendeckenden Implementierung von Hebammenkreißsälen in Niedersachsen zu steigern.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
10. September 2024 - 09:30 - 14:00 Uhr, digital

Gemeinsam stark - Eltern werden in herausfordernden Lebenslagen

Aktionsbüro Gesundheit rund um die Geburt Niedersachsen

Ein Kind zu bekommen, ist für Eltern ein lebensveränderndes und emotionales Erlebnis. Neben Freude und Glück über ein neues Familienmitglied stellen sich auch neue Herausforderungen. 

Verschiedene Lebenslagen können diese verstärken und bis zur Überforderung führen. So belasten beispielsweise finanzielle und Zukunftsängste in Armut lebende Eltern und eine soziale Benachteiligung wirkt sich negativ auf die so wichtigen sozialen Unterstützungsstrukturen aus. 

Um Angebote des Hilfe- und Gesundheitssystems in Anspruch zu nehmen, sind niedrigschwellige Zugänge entscheidend, damit auch Eltern mit niedriger Gesundheitskompetenz, beispielsweise bei niedrigem Bildungsstatus oder Unkenntnis über das deutsche System als Geflüchtete, diese annehmen können. Für Eltern mit vielschichtigen Bedarfen zum Beispiel im Fall einer Behinderung oder bei Wohnungs-beziehungsweise Obdachlosigkeit ist es genau so wichtig, dass die interprofessionelle Zusammenarbeit gelingt und die Systeme Hand in Hand arbeiten.

In Kooperation mit den Frühen Hilfen Niedersachsen nimmt die Veranstaltung schwierige Lebenslagen beim Elternwerden in den Blick, liefert fachliche Impulse und Praxisbeispiele. Sie vernetzt alle beteiligten Akteure, damit in dieser vulnerablen Zeit auch für belastete Bevölkerungsgruppen Hilfe und Unterstützung gesichert und verbessert wird. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Gemeinsam Perspektiven gestalten!

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
05. Juni 2024 - digital via Zoom

Eltern werden in Zeiten von Knappheit und Krise – (ethische) Konflikte und mögliche Lösungsstrategien

(Werdende) Eltern stehen heute mehr denn je vor einer Vielzahl von herausfordernden Entscheidungen und Lebensbedingungen. Dabei sind sie konfrontiert mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen und finden gleichzeitig wenig unterstützende Rahmenbedingungen vor. Sie treffen unvorbereitet auf ein kaum überschaubares Angebot von pränataldiagnostischen Maßnahmen und ein immer dünner werdendes Netz von stark ausgelasteten geburtshilflichen Abteilungen. Sie erleben hilflos die knappen Ressourcen in der Wochenbettbetreuung und wenn sie trotz des vermeintlich ausgezeichneten Betreuungssystems in Deutschland ein Kind mit besonderen Entwicklungsverläufen ins Leben begleiten, stoßen sie bestenfalls auf gesellschaftliche Hilflosigkeit oder sehen sich mit Vorwürfen konfrontiert.

All das stellt Eltern rund um die eigentlich so magische und hoffnungsvolle Zeit um die Geburt vor (ethische) Dilemmata. Oft ist es für sie unmöglich, zu erkennen, welche (medizinischen) Interventionen in der geburtshilflichen Versorgung nötig und sinnvoll sind. Eine wachsende Anzahl von Eltern findet keine erreichbare und vom Umfang her angemessene Betreuung durch Hebammen, Frauen- und Kinderärzt:innen und vielfach wird auch ihr Wunsch nach Selbstbestimmung aus den unterschiedlichsten Gründen nicht gehört.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir einige dieser aktuellen (ethischen) Herausforderungen in den Blick nehmen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Gesundheitsfachkräfte rund um den Bereich Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und frühe Kindheit sowie an (werdende) Eltern und alle Interessierten. Wir laden herzlich ein zum Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ideen zu möglichen Lösungsansätzen und freuen uns auf eine lebhafte interdisziplinäre Diskussion.


Im Nachklang der tollen Veranstaltung wurde ein Themenheft mit den vielfältigen Ideen und Lösungsansätze des inspirierenden Tages verfasst.
Themenheft
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
15. Mai 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format

Klimawandel und Hitzewellen - eine neue Gesundheitsgefährdung

Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit der Hebammenzentrale der Region Hannover

Hitze stellt laut des sechsten Sachstandberichts des Weltklimarates (2021) in Europa und Deutschland das größte Gesundheitsrisiko aufgrund des Klimawandels für die Gesundheit der Menschen in unseren Breiten dar. Besonders gefährdet sind dabei unter anderem Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Hohe Temperaturen und schlechte Luftqualität fördern Frühgeburten, Fehlbildungen sowie das Risiko von Schwangeren, eine Präeklampsie zu erleiden. Basierend auf den Ergebnissen eines kooperativen Projektes der Hochschule Hannover und der Region Hannover wird dargestellt, wie Fachpersonal für diese Thematik sensibilisiert werden kann.

Die Veranstaltung gibt einen Überblick zu Beratungsinhalten, die dazu geeignet sind, (werdende) Familien umfassend zu informieren, ohne Angst zu schüren und Wege aufzuzeigen, wie Schwangere und junge Familien sich auf Hitzeperioden vorbereiten können.

Dokumentation für TN
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
27. März 2024 - 16:30 - 18:00 Uhr, Digitales Format

Leere Wiege - Professionelle Begleitung früh verwaister Eltern

Digitale Mittwochsfortbildung in Kooperation mit Leere Wiege Hannover e.V.

Der Tod eines Kindes, ob schon ganz früh durch eine Fehlgeburt, einen induzierten Schwangerschaftsabbruch nach medizinischer Indikation oder um den errechneten Geburtstermin herum, ist immer eine Herausforderung in der (Klinik)-Routine. Eltern und deren Angehörige befinden sich in einer

Ausnahmesituation, in der sie ganz besonders auf eine bedürfnisgerechte, professionelle Betreuung durch

Hebammen, Ärzt:innen und Pflegepersonal angewiesen sind.

Die Veranstaltung soll Wege aufzeigen, betroffene Familien in dieser herausfordernden Situation angemessen zu unterstützen und einen sichereren Umgang mit ihnen ermöglichen.

Dokumentation für TN
Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
29. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format

Folgen von Gewalt im 1. Lebensjahr - Forschungsergebnisse zum Schütteltrauma und präventive Ansätze

Teil 2 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen

Diese Veranstaltung gibt Einblicke in Forschung, Praxis, Ursachen und Folgen eines Schütteltraumas sowie Beispiele präventiver Ansätze.

Über 30 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich seit 2017 dem "Bündnis gegen Schütteltrauma" angeschlossen und unterstützen die Verbreitung von Medien an möglichst viele (werdende) Eltern. Das Bündnis vereint zudem regionale und bundesweite Präventionsmaßnahmen gegen das Schütteltrauma. Neben der Gründung des Bündnisses hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) auch eine repräsentative Befragung zum Babyschreien und Schütteltrauma in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse sowie die Aufklärungsmaterialien stellt das NZFH vor.

Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
22. November 2023 - 14:30 - 16:30 Uhr - Digitales Format

Geburtshilfliche Gewalt in Niedersachsen - (k)ein Problem?

Teil 1 einer zweiteiligen Reihe in Kooperation mit den Frühen Hilfen

Woran kann es liegen, wenn Mütter, Väter oder Babys auch nach vielen Wochen nicht in den Schlaf finden, wenn nach und nach Ängste und Antriebslosigkeit die Lebensqualität derart einschränken, dass eine Familie kaum noch das Haus verlassen kann, die Paarbeziehung als Belastung empfunden wird und warum weint die Frau immer, sobald jemand von Geburt spricht? Gewalt unter der Geburt kann massive Folgen für die psychische Gesundheit einer Familie haben, wenn es zu einer Traumatisierung gekommen ist.

Doch nicht nur Gebärende, Kinder und Väter können durch Gewalt unter der Geburt eine Traumatisierung erleiden, auch Hebammen, ÄrztInnen und Studierende können darunter leiden. Der Vortrag soll diejenigen unterstützen, die professionell hinhören und die an fachliche Hilfen weitervermitteln, wenn es zu Traumatisierungen durch Gewalt unter der Geburt gekommen ist und er soll einen Beitrag dazu leisten, gewaltfreie Räume für Gebärende zu erhalten oder zu schaffen.

Triggerwarnung: Es werden Themen, die körperliche, seelische oder sexualisierte Gewalt beinhalten, sowie Diskriminierung und Traumafolgestörungen dargelegt.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
4. Oktober 2023 16:30 - 18:00 Uhr - digital

Mehrlinge in der Geburtshilfe

Der Start macht den Unterschied – warum besondere Geburtsvorbereitung wichtig ist

Mehrlingsschwangerschaften stellen die begleitenden geburtshilflichen Teams vor besondere Herausforderungen. Um die werdenden Eltern optimal auf die Geburt und das Leben mit mindestens zwei Neugeborenen vorzubereiten, die Rate vermeidbarer Kaiserschnitte zu senken, Ängste zu nehmen und mit gefährlichen Halbwahrheiten aufzuräumen, bedarf es von Beginn an einer besonderen, interdisziplinären Begleitung . Das bundesweit tätige Kompetenzzentrum extrakind hat gemeinsam mit den Universitäts- und Lehrkliniken Hannover, München, Frankfurt, Essen und Coesfeld allein im vergangenen Jahr fast 500 werdende Mehrlingsfamilien auf ihrem Weg in das wohl größte Abenteuer ihres Lebens begleitet und ermöglicht in dieser Veranstaltung einen wichtigen Perspektivwechsel.

Bauch einer Schwangeren
21. Juni 2023

Fachtagung "Gesundheit rund um die Geburt"

Best-Practice-Beispiele für Niedersachsen

In Anlehnung an das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ soll ein Aktionsplan aufgelegt werden, der die geburtshilfliche Versorgung in Niedersachsen sicherstellen und den Hebammenberuf stärken soll. Es ist wichtig, dem Fachkräftemangel in den Berufsgruppen der Hebammen, Frauen- und Kinderärztinnen und -ärzte entgegenzuwirken.

Alternative und innovative Konzepte können dazu beitragen, die geburtshilfliche Betreuungsqualität und -vielfalt zu verbessern und die Arbeitszufriedenheit in allen mit der professionellen Betreuung von (werdenden) Eltern eingebundenen Berufsgruppen zu erhöhen. Ziel der Veranstaltung ist es, Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und erstes Lebensjahr zu betrachten und über die Umsetzungsmöglichkeiten in Niedersachsen zu diskutieren – nachmachen und abschauen ist hier ausdrücklich erwünscht. Ein abschließender Blick auf die Lebenswelten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt wird die Veranstaltung abrunden.

Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte der gesundheitlichen Versorgung rund um Schwangerschaft und Geburt sowie (werdenden) Eltern und alle Interessierten. Wir freuen uns auf eine interaktive und diskussionsfreudige Veranstaltung.

Hexagone mit Piktogrammen zum Thema Schwangerschaft und Versorgung
08. März 2023

Hebammenversorgung regional organisieren - Analog und digital

Vorstellung der digitalen Angebote HEDI und ammely sowie der Hebammenzentrale Hannover

Die Plattform HEDI verspricht digitale Unterstützung rund um die Schwangerschaft. Auch ammely ist eine Plattform, die die digitale Vermittlung von Hebammenhilfe im Angebot hat. Daneben gibt es in vielen Städten und Landkreisen Hebammenzentralen, deren Mitarbeiter*innen Eltern bei der Hebammensuche unterstützen.

Umgekippte Bierflasche auf einem Tisch die mit den Trinkresten einen Fötus zeichnet
15. Februar 2023

Die fetale Alkoholspektrum-Störung (FASD)

Entstehung, Diagnostik, Häufigkeit, Symptome und Therapieansätze

Alkoholkonsum während der Schwangerschaft führt zu Schädigungen des ungeborenen Kindes, den Fetalen Alkohol-Spektrum-Störungen (FASD). Bedauerlicherweise ist diese vermeidbare angeborene Behinderung, mit der Wachstumsminderung, Gesichtsauffälligkeiten, Verhaltensstörungen, fehlende Alltagskompetenzen und kognitive Defizite des Kindes einhergehen, in Deutschland noch immer nicht ausreichend bekannt. Die Veranstaltung gibt einen vertiefenden Einblick in das Krankheitsbild der FASD und zeigt Wege auf, wie betroffene Kinder und Familien von Anfang an bestmöglich unterstützt werden können.

Baby beim Stillen an der Brust
07. Dezember 2022
Wesentliche Änderungen der neuen AWMF-S3-Leitline Allergieprävention mit Schwerpunkt auf dem Thema Stillen

Nach ihrer umfänglichen Überarbeitung ist zum Herbst dieses Jahres die Veröffentlichung der neuen Version der AWMF-S3-Leitlinie zur Allergieprävention angekündigt. Mitautor Prof. Dr. Michael Abou-Dakn wird in einer für das Aktionsbüro konzipierten Veranstaltung die wesentlichen Neuerungen der Leitlinie vorstellen. Der Schwerpunkt des Vortrags wird auf dem Thema Stillen liegen.

Bauch mit Kaiserschnittnarbe
26. Oktober 2022

Die Kaiserschnittrate liegt in Niedersachsen derzeit mit 28% zwar leicht unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 30%, hat sich aber in den letzten 30 Jahren fast verdoppelt und ist weit entfernt von der von der WHO empfohlenen Rate von 9-15%. Der Vortrag gibt einen umfassenden Überblick über die körperlichen und seelischen Auswirkungen dieses operativen Eingriffs auf Mutter und Kind und wirft auch einen Blick auf die gesellschaftliche Wahrnehmung.

05. Juli 2022
Perspektiven und Innovationen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen in der Geburtshilfe

Die Geburtshilfe in Niedersachsen steht vor akuten Herausforderungen. Der ansteigende Fachkräftemangel, insbesondere in der Hebammenversorgung sowie die Schließungen von Geburtshilfeeinrichtungen bei gleichzeitig ansteigenden Geburtenzahlen sind seit längerem besonders in ländlichen Regionen, zunehmend aber auch im urbanen Bereich, zu beobachten.